Eiszeit bringt die Halle zum Kochen

Hausfrauensitzung der Sportfreunde im elften Jahr schwungvoll wie eh und je

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Das Beste aus elf Jahren: Die Hausfrauensitzung der Sportfreunde reihte Höhepunkt an Höhepunkt. 

Hainhausen – Sie verstehen es zu feiern, die „Hausfrauen“ bei den früh ausverkauften Sitzungen der Sportfreunde Rodgau. Der Anlass: elf Jahre Hausfrauensitzung, damals von Gabi Ott-Beavers und Doris Österreicher ins Leben gerufen.

Frisch wie am ersten Tag führten die beiden auch dieses Mal durchs Programm. Verstärkt wurde das Team der Moderatorinnen durch Selina Beavers und Carina Werner. Auch die Proseccos, ein Hauptbestandteil der Sitzung, feierten ihr elfjähriges Bestehen. Sie präsentierten sich in ihren Kostümen der vergangenen Jahre.

Die Piratengarde unter Leitung von Nina Seum und Vanessa Witt heizte die Stimmung auf. Ihr Tanz begann mottogerecht mit dem Lied „Eiskalt“. Gemäß der Erkenntnis „Der eigne Mann am eignen Herd wär’ heutzutage Goldes wert“ berichtet Doris Österreicher in ihrer unverwechselbaren Art von ihrem Theo, der sich plötzlich berufen fühlt, wie Johann Lafer zu kochen.

Dann ging wieder die Post ab: Die feurigen Rhythmen der Guggemusik rissen die Hausfrauen vom Stuhl. Wie soll man danach wieder Ruhe in den Saal bekommen? Jana Kronenberger schaffte das in ihrem Solo-Debüt überzeugend. In der Rolle einer Aushilfslehrerin gab sie Einblicke in den Schulalltag. Sie brachte sogar das komplette Auditorium dazu, sich zur Begrüßung zu erheben.

Dann kam die Müllabfuhr: Die Gruppe „Taktlos“ unter Leitung von Jutta Podroschko und Nadine Dorschner brachte den Puls der Frauen auf 180. Ihr Erfolgsrezept: coole Tanzdarbietung gemischt mit akrobatischen Einlagen zu mitreißender Musik.

Wer geht nach einer solchen Nummer ins Rampenlicht? Sechs ältere Skifahrer trauten sich. Mit witzigen, teils frechen Dialogen und A-cappella-Gesang zogen die Söhne Rodgaus auf ihre besondere Art das Publikum in ihren Bann. Beste Partylaune kam bei dem aktuellen Après-Ski-Hit „Cordula Grün“ und der „Söhne“-Version als Zugabe „Claudia Roth“ auf. Ihre Coaches (Markus Schlaich und Frank Eser) freuten sich wie auch die Söhne über die Rakete.

Nach der Pause kam ein weiterer Höhepunkt: die große Prosecco-Show als Jubiläumsgala. Diese startete mit einem Festumzug durch den Saal, zu den Klängen des Rodgau-Kurorchesters unter Leitung von Christian Massoth. Das Festkomitee (Gabi Ott-Beavers und Sabine Haase-Schnorrbusch) führte mit humorvollen Dialogen durch die Show. Bei den gekonnt vorgetragenen Ohrwürmern erreichten die Hausfrauen beim Mitsingen mühelos Stadionlautstärke. Eine Augenweide war die Tanzeinlage der Gruppe Sixpack, bevor die Show mit dem gemeinsamen Hit „Celebration“ beendet wurde.

Als Nächstes begeisterten die Zuggerschneggscher als „The Beautiful Big Girls“ mit einem gelungenen Tanz unter Leitung von Inga Kern. Bei ihrer Premiere als Rednerin auf der Bühne erklärte Simone Förster, als Guggemusikerin bereits bekannt, humorvoll ihren Alltag als Krankenschwester mit nervenden Patienten und nicht weniger anstrengenden Ärzten. Man konnte so richtig mit ihr mitfühlen.

Die Tanzformation „Akzeptanz Classic“ von Jutta Koster begeisterte mit swingenden Rhythmen und einer ausgefallenen Choreografie: „Das Schönste, was Füße tun können, ist Tanzen.“ Die Zugabe zeigten sie mitten im feiernden Publikum.

Bilder: 11. Hausfrauensitzung der Sportfreunde Rodgau

„Was sich liebt, das neckt sich“, bewiesen Anja Roth und Jutta Podroschko mit vortrefflichem Humor. Beide nehmen sich gern auch mal selbst auf den Arm. Kostprobe: „Diese Speckrolle ist mein externer Speicherplatz für noch mehr Bauchgefühl.“

Zum Finale begeisterten die Proseccos unter Leitung von Katja Schüler mit einem zauberhaften Schneemanntanz mit Eisprinzessin. Männliche Unterstützung erhielten sie durch Tim Brunner und Joschka Pommer, der eine bejubelte Soloeinlage bot.

Quelle: op-online.de

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