Neue Generation im Elferrat

JSK nominiert Stefan Schmidt als künftigen Präsidenten

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Neue Narrenkappen tragen (von links) Vize Nobi Goergen, Präsident Peter Otto, Vize Armin Merget, neuer Sitzungspräsident Stefan Schmidt mit Vize Thomas Lilla, und Patrick Hösbacher.

Das wird die letzte Kampagne sein, in der JSK-Sitzungspräsident Peter Otto den Elferrat anführt. Peter Otto hatte 2011 das Komitee übernommen und übergibt zum Beginn seiner elften Kampagne im November 2020 den Präsidentenstab an seinen Nachfolger Stefan Schmidt.

Jügesheim – Peter Otto hatte in einer schwierigen Zeit, als ein Teil der Karnevalisten, nach der gescheiterten Fusion die TGS verließ, Verantwortung übernommen. Er führte die Narren mit Bravour zusammen, bekam den Wechsel der Spielstätte in die Aula der Georg-Büchner-Schule mit den Fremden- und Kostümsitzungen hervorragend hin und präsentierte auch die Prinzenpaare in einem ausgezeichneten Ambiente. Dabei konnte er sich auf einen Bauausschuss unter Leitung von Wolfgang Fisch und ein starkes Dekorationsteam verlassen, dem auch die Hofmalerin Jurema Schmidt angehört. Sie zaubert aus der Aula jährlich eine buntgeschmückte Narrhalla.

Ottos Verdienste sind die Etablierung eines Programmausschusses, der wunderbare Arbeit leistet und die Stärkung der Jugend, die er fördert wie kaum ein Präsident vor ihm. Peter Otto gab alles zurück, was er je von seinen Karnevalisten erhalten hatte. So sorgte er auch dafür, dass die Jugend Stück für Stück in das Bühnenprogramm eingearbeitet wurde. Er konnte Verantwortung übertragen und vertraute auf die vielen Kräfte, auf die er baute. So kann er heute voller Stolz auf das jüngste Technikteam zurückgreifen.

In den Sitzungen der kommenden Kampagne hat die Boygroup „Drumboys“ Premiere im Abendprogramm. Doch damit nicht genug. Peter Otto hat nach der Fusion zum zweiten Mal ein Glanzstück abgeliefert. Er hat die starken närrischen Abteilungen beider Vereine zu einer Fassenachtsabteilung zusammengeführt, die Veranstaltungen so koordiniert, dass jeder seine lieb gewonnenen Eigenheiten beibehalten konnte und sich die Akteure auch in dem neuen Verein wiederfinden konnten. „Sein Kunststück brachte er fertig, indem er nun, wo der Elferrat, seine Bank, zusammengeführt wurde und die rund 40 Räte neu eingekleidet sind, eine geordnete Abteilung seinem Nachfolger übergeben kann“, würdigt der Verein JSK ihn in einer Mitteilung. Mit Peter Otto wird auch sein Stellvertreter, der für das Protokoll, die Liturgie der Fassenachter, Programminhalte und Bühnenpräsenz verantwortliche Vizepräsident Nobi Goergen sein Amt abgeben. Sein Nachfolger wird Ex-Prinz Stefan Schmidt. Der kennt die Fastnacht aus zahlreichen Bühnenauftritten. Er ist eine Säule bei En Haufe Leut, auf den Bühnen der Region ein bekanntes Gesicht, spielte zuletzt den Störtebeker beim Welttheater, ist in der Giesemer Fastnacht der Till, bei Taktlos einer der Taktgeber, mit seiner Ehefrau Jenny war er Rodgau Prinzenpaar der Kampagne 2014/15, und er ist Vater der amtierenden Jugendprinzessin Lea Sophie.

Seine Vizepräsidenten hat er bereits benannt. Es sind Thomas Lilla und Patrick Hösbacher und Armin Merget, der bisher bereits für die Planungsangelegenheiten und die Elferdisziplin verantwortlich war. Ein starkes Quartett haben sich die JSK-Fastnachter ausgesucht, um die Arbeit auf viele Schultern zu verteilen. Am 11.11. wird Peter Otto verabschiedet und Stefan Schmidt ins Amt eingeführt – mit allen närrischen Ehren, versteht sich. red

Quelle: op-online.de

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