Fastnacht

Prinzenpaar schon gut in Form: Kampagne kann kommen

Sabrina II. und Sebastian II. führen die Narren als Rodgau-Prinzenpaar durch die Kampagne 2019/2020. Die Bürokauffrau und der Elektrotechniker werden knapp 20 Termine absolvieren. In der heißen Phase geht das nicht, ohne Urlaub zu nehmen. Die Fastnacht gestalten beide seit Kindheitstagen mit. Jetzt finden sie es spannend, ja fast berauschend, das Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. In der Kampagne suchen sie „närrische Baumpaten“ und sammeln Spenden für Nachpflanzungen. Foto: pelka

Das Rodgau-Prinzenpaar ist schon voll auf Fastnacht eingestellt.

Rodgau – Im Wohnzimmer steht zwar noch der prächtig geschmückte Weihnachtsbaum. Doch das Rodgau-Prinzenpaar (Landkreis Offenbach) ist auch zu Hause trotzdem schon voll auf Fastnacht eingestellt.

Kein Wunder: Bereits zur Eröffnungs-Gala des Jügesheimer Sport- und Kulturvereins JSK hatte das Publikum sein Prinzenpaar Sabrina II. und Sebastian II. auf einer Woge der Begeisterung getragen. Die Euphorie vom vergangenen November und die Glückhormone von damals beflügeln die zwei noch heute. „Wir sind elektrisiert. Wir freuen uns riesig über das Vertrauen“, beschreiben die Hoheiten ihre närrischen Hochgefühle.

Sabrina und Sebastian Mahr werden die Narren bis Aschermittwoch durch die Kampagne führen. Seit 2017 sind die zwei verheiratet. Beim Polterabend am 8.8. wussten sie noch nicht, was auf sie zukommt. „Aber auf der Liste standen sie schon länger“, verrät JSK-Sitzungspräsident Peter Otto schmunzelnd. Ist auch logisch: Den Tollitäten wurde die Narretei in die Wiege gelegt. Das fastnachtliche Engagement von Kindheitstagen an qualifizierte sie für höchste Weihen.

Sebastian II. ist in seiner engeren Familie der bisher einzige Prinz. Wenn wann so will, hat er sich in diesem Amt quasi selbst beerbt. Denn bevor er Prinz wurde, war er in früheren Jahren einmal Jugendprinz. Auch seine Gemahlsgattin hat in ihrer Familie keine Vorgängerin als Prinzessin. Sabrina II. und Sebastian II. kennen die Fassenachter aber schon gut von den Alt-Gugisheimern, den „Lästerschwestern“, aus dem JSK-Programmausschuss, vor allem auch als Gugi und als Chef des Prinzlichen Orchesters für Staatsbesuche „PROST“.

Ende April war’s , als Peter Otto und seine Prinzenpaar-Späher die Wahl für das närrische Spitzenpersonal getroffen hatten. „Er hat uns eine WhatsApp geschickt und nicht verraten, worum es gehen soll. Da ging das Kopfkino dann schon los“, erzählt der Prinz gut gelaunt. Zu klären war die Frage, „ob wir das mit dem Prinzenpaar wegen unserer sonstigen Fastnachtspflichten so hinbekommen, wie es dem Amt angemessen ist und wie wir das dann auch gerne ausfüllen möchten“, begründet der gelernte Elektrotechniker die kurze Bedenkzeit.

Inzwischen sind alle Terminfragen geklärt und ist die spannende Phase der Geheimhaltung gemeistert. Die Kostüme sind geschneidert und die ersten Rede-Konzepte stehen. Die heiße Phase der Kampagne kann also ruhig kommen!

VON BERNHARD PELKA

Quelle: op-online.de

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