Rodgauer Jugendprinzenpaar

„Die Kampagne wird eine super Zeit“: So enthusiastisch ist das neue Rodgauer Jugendprinzenpaar

Das Rodgauer Jugendprinzenpaar Lea-Sophie II. und Louis-Poul I. (Mitte), eingerahmt von der gut gelaunten Familie mit (von links): Lina-Marie (4, Schwester der Prinzessin), Papa Stefan Schmidt, Mama Jennifer Schmidt, Prinzenpapa Patric Hösbacher, Prinzenmama Carmen Hösbacher und dem designierten Jugendsitzungspräsidenten Justus Neiß. 
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Das Rodgauer Jugendprinzenpaar Lea-Sophie II. und Louis-Poul I. (Mitte), eingerahmt von der gut gelaunten Familie mit (von links): Lina-Marie (4, Schwester der Prinzessin), Papa Stefan Schmidt, Mama Jennifer Schmidt, Prinzenpapa Patric Hösbacher, Prinzenmama Carmen Hösbacher und dem designierten Jugendsitzungspräsidenten Justus Neiß. 

Beim Jugendprinzenpaar sind Profis am Werk. Die närrischen Herrscher haben sogar ein eigenes Logo. Das ist nicht nur hemdsärmelig irgendwie gemalt, sondern entworfen von der Grafik-Designerin Esther Meyer.

Rodgau - Wie ein großes Wappen hängt das Logo (zwei große L, die Rücken an Rücken stehen) im Partykeller der Prinzen-Eltern. Der Fanclub des Jugendprinzenpaars trägt einheitliche T-Shirts und Jacken, die ebenfalls das markante Logo schmückt.

Ihren Anhängern können Prinzessin Lea-Sophie II. (Schmidt) und Prinz Louis-Poul I. (Hösbacher) als Dankeschön den zur Fastnacht üblichen Blech-Button mit ihrem Konterfei darauf anstecken. Es gibt als Auszeichnung aber auch noch die etwas edler gestalteten Ehren-Pins.

Angemessen aufwendig geht’s auch beim Thema Fotos zu: Die Bilder von den närrischen Herrschern (geschossen von Denise Ehlert) wären eine Zierde jeder Ausstellung. Das alles zeigt: Das aktuelle Jugendprinzenpaar will nicht nur spielen. Lea-Sophie und Louis-Poul meinen’s wirklich ernst. Das ist auch kein Wunder. Schließlich sind sie die Nachkommen äußerst fastnachts- und bühnenerfahrener Eltern.

Carmen Hösbacher und ihr Ehemann Patric (die Prinzen-Eltern) waren das Rodgau Prinzenpaar in der Kampagne 2013/14. Jennifer und Stefan Schmidt folgten ihnen in der nächsten Session auf dem närrischen Fuße. Obendrein avanciert Stefan gerade zum künftigen JSK-Sitzungspräsidenten. Wie die Alten, so jetzt also auch die Jungen.

Damit erfüllt sich eine schöne Wunschvorstellung der Eltern, die sich als direkt aufeinander folgende Prinzenpaare angefreundet haben: „Wenn unsere Kinder mal Prinz und Prinzessin werden, dann zusammen. Das hatten wir uns immer so gedacht“, erzählt Jennifer Schmidt von der Idee. Auf deren Umsetzung hatte sie freilich keinen Einfluss. Denn wie bei den Großen, so entscheiden auch beim Jugendprinzenpaar ausschließlich die Prinzenpaarspäher des JSK darüber, wer das närrische Spitzenpersonal wird und wer noch warten muss.

Malle, Kreuzfahrt, Sansibar – Grüße vom Rodgau Jugendprinzenpaar

Wie auch immer: Es hat geklappt. Intern vorgestellt wurden Lea-Sophie und Louis-Poul beim Sektfrühstück. Erstmals den Thron besteigen werden sie während der ersten JSK-Jugendsitzung am 2. Februar.

Das wird nur einer von etwa 20 Terminen bei Sitzungen, in Schulen, Bürgerhäusern, Kitas, Seniorenheimen und in der Kirche sein, bei denen das Jugendprinzenpaar Werbung macht für den organisierten Frohsinn und den Spaß an der Freud. Ohne Unterstützung der Familie ist das nicht zu schaffen. Auf die Eltern kommen diverse Fahrdienste und Organisationsaufgaben zu. Hilfe ist auch gefragt beim Redenschreiben. Wobei in dieser Frage auch die Prinzen-Oma Inge Ries ihre Stärken ausspielt. Überdies will der Prinzenpaarempfang gewuppt sein. Es ist also viel zu tun. Aber die Nachwuchs-Hoheiten vermitteln den Eindruck, als würden sie sich auf jeden Termin gleichermaßen freuen. Obwohl sie natürlich sehr aufgeregt sein werden. „Aber das gehört dazu“, macht sich Louis-Poul Mut.

Selbstvertrauen weckt, dass beide auf Bühnenerfahrung zurückgreifen können. Denn Prinz und Prinzessin haben die beim JSK übliche Fastnachterkarriere glänzend gemeistert. Sie bei den Minkas, den Hippers und dann als Page. Er als Junggugisheimer, Einzelredner und zuletzt als Jugendelfer. Lea-Sophie kennen die Giesemer außerdem vom JSK-Jugendtheater mit dem komplizierten Namen „Fo(u)rteen(s)“. Und beim „Ufftakt“ schließlich wirkte sie als einer von drei Drillingen mit. Von der Offenheit und Freundlichkeit, mit der sie aufgenommen werden, sind beide begeistert – und meinen voller Vorfreude: „Die Kampagne wird eine super Zeit.“

VON BERNHARD PELKA

Quelle: op-online.de

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