Fastnachtszug mit 63 Nummern

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Der Giesemer Fastnachtszug wird immer länger. Mit 63 Zugnummern ist der Zug den Veranstaltern zufolge an eine kritische Grenze gestoßen.

Jügesheim - Der Giesemer Fastnachtszug wird immer länger. Mit 63 Zugnummern ist der Zug den Veranstaltern zufolge an eine kritische Grenze gestoßen. „Länger geht nicht. Sonst müssen wir den Zugweg erweitern“, sagte die IGEMO-Vorsitzende Melanie Meyer-Marbach zur Vorstellung des närrischen Lindwurms. Von Bernhard Pelka

Am Dienstag, 16. Februar, setzt er sich pünktlich um 14 Uhr ab Bahnhof in Bewegung. Der Zugweg: Bahnhof Eisenbahnstraße, Dudenhöfer Straße, Südring, Babenhäuser Straße, Ostring, Landwehrstraße, Ludwigstraße, Hochstädter Straße, Weiskircher Straße, Hintergasse, Vordergasse und Konrad-Kappler-Straße bis zur S-Bahn-Station. Dort löst sich der Zug auf.

Die IGEMO bittet Anwohner der Eisenbahnstraße um Verständnis dafür, dass dort etwa von 15.30 bis 18 Uhr Zugwagen stehen werden, die auch mal die Einfahrt versperren. Anlieger werden außer über die Presse mit Wurfzetteln informiert. Wichtig auch: Am Dienstag fahren keine Busse zum Bahnhof! Die Teilnehmer stellen sich in der Weiskircher Straße zwischen Ludwigstraße und Alter Weg auf. Für Kurzentschlossene besteht in der Weiskircher Straße 98 bis kurz vor Beginn des Zugs noch die Möglichkeit, sich anzumelden.

An diversen Mautstationen verlangen Vereine wieder zwei Euro je Zugplakette. Der Erlös ist zur Finanzierung des närrischen Spektakels unbedingt erforderlich. Allein die sieben Musikgruppen kosten ein stattliches Sümmchen. Und natürlich die Versicherung. Ordner sorgen für Sicherheit rings um die Motivwagen. Die werden wieder prämiert. Die Jury mit Inge und Paul Scherer, Elfriede Mark, Inge Ries und Willi Rossbach wird Ideen, Darstellung und Ausführung bewerten. Plaketten verkaufen: TGM SV (an der Eisenbahnstraße, S-Bahn-Unterführung), die Sängervereinigung, der AGV Sängerkranz an gleich zwei Stationen und die Kolpingsfamilie.

Quelle: op-online.de

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