Für FDP kommt Tausch der Büros nicht in Frage

Rodgau (eh) - Kein Verständnis zeigt die FDP-Fraktion für die Forderung von „Zusammen mit Bürgern“ (ZmB) nach einem größeren Fraktionsbüro im Rathaus.

Auch als die FDP 2001 neu ins Stadtparlament einzog, habe es keine passenden Räume gegeben, schreibt Fraktionsvorsitzender Heino Reckließ in einer Pressemitteilung. Man habe damals ein Büro im dritten Stockwerk bezogen, um etwa 20 .000 Euro Umbaukosten im Parlamentstrakt zu vermeiden. Nach Meinung der Liberalen müssten gerade die ZmB-Mandatsträger, die sich als „Sparfüchse“ darstellen, bestrebt sein, kostengünstig zu handeln. „Aber die Wirklichkeit sieht anders aus“, so der FDP-Fraktionschef. Es komme nicht in Frage, nach jeder Wahl „im Bäumchen-wechsel-dich-Stil“ die Büros zu tauschen.

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Reckließ rechnet vor, die siebenköpfige ZmB-Fraktion erhalte doppelt so hohe Zuwendungen wie die FDP, obwohl sie lediglich zwei Personen mehr aufzuweisen habe. Dabei zählt er die Ortsbeiräte und den Stadtrat zu den beiden FDP-Stadtverordneten hinzu. Die Liberalen raten dem Verein ZmB dafür zu sorgen, dass seine gewählten Mandatsträger auch regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen, denn ZmB weise die höchste Fehlquote aller Fraktionen auf.

Quelle: op-online.de

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