Pfarrer Wendelin Meissner sagt beim Gemeindefest leise Servus

Feiern mit einer Portion Wehmut

Und ab geht"s! Die Kistenrutsche brachte die jüngsten Gäste des Pfarrfestes in Fahrt. Foto: Löw

Das Pfarrfest der St. Nikolaus-Gemeinde brachte gestern rund ums Haus der Begegnung wieder viele Menschen zusammen.

Jügesheim – Doch über dem fröhlichen Treiben lag einige Schwermut, denn Pfarrer Wendelin Meissner verabschiedete sich nach mehr als 45 Jahren von „seinen“ Jügesheimern und Dudenhöfern. Der Geistliche, der das Gemeindeleben prägte wie keiner seiner Vorgänger, geht am 1. September in den Ruhestand – im Alter von 78 Jahren. Pater John Peter Savarimuthu wird sein Nachfolger.

Den Festgottesdienst am Morgen hatte Wendelin Meissner zusammen mit Pfarrer Johann Kotschner zelebriert. Der machte in seiner Predigt Abschied und Amtswechsel jedoch nicht zum Thema, sondern rief den vielen Besuchern ins Gedächtnis, dass Christsein heutzutage eine kämpferische Grundeinstellung und Menschen, die Verantwortung übernehmen, braucht. Fußballspieler Marc Willmots, der für Schalke 04 die entscheidenden Elfmeter schoss, diente als Mutmacher.

Zwei Gesichter der St. Nikolaus-Gemeinde: der scheidende Pfarrer Wendelin Meissner und Otti Bonifer, die viele Jahre der gute Geist im Pfarrbüro war. Foto: Löw

Nach dem Schlusssegen begann ein buntes Programm mit viel Musik und Gesang – unter anderen von den Kindergartenkindern – Bücherflohmarkt, Speisen, Getränken und Spielen für die jüngsten Besucher.  

Quelle: op-online.de

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