Zirkus im Bürgerhaus

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Auch Kunstfertiges auf einem Rad erlebten die Zuschauer im Saal.

Rodgau - „Sensationen und Attraktionen“ hieß es am Freitagabend auf der Bühne im Bürgerhaus Nieder-Roden. Der „Zirkus Ferienspiele Rodgau“ öffnete seinen Vorhang zur Abschlussfeier des zweiten Durchgangs der Rodgauer Ferienspiele.

Die Gruppe „Fußballzirkus“ bot Clownerien, Akrobatik und Zauberei, die „Löwenbande überraschte mit einem selbst getexteten Lied auf die Ferienspiele, und die „Tomatennasen präsentierten Einradfahren, Clowns und Akrobatik.

Eine Zirkusvorstellung der „etwas anderen Art“ gab es von den „fast intelligenten Dumpteuren“ zu sehen, die den „Zirkus Katastrophale“ präsentierten. Es muss kaum erwähnt werden, dass hier so gut wie nichts klappte.

Zugaberufe gab es dann beim Tanz der Betreuer, die als singende Liliputaner für viele Lacher sorgten. Bevor mit Nachtwanderung, Lagerfeuer mit Stockbrotbraten und Marshmallows und der Übernachtung die Ferienspiele zu Ende gingen, verfolgten Eltern und Kinder mit viel Spannung die Film- und Dia-Schau über die Aktivitäten der Ferienfreizeit, die Teamleiterin Melanie Gröpl in vielen Stunden aus dem umfangreichen Material zusammengestellt hatte.

„Sensationen und Attraktionen“ gab es beim „Zirkus Ferienspiele“ zu erleben.

Angefangen hatte die Abschlussfeier mit einem dicken Lob von Peter Konrad, pädagogischer Leiter der Rodgauer Ferienspiele, für das Betreuerteam: „Das Team hat sich viel mehr Arbeit gemacht, als man es eigentlich von ihnen verlangen kann.“ Viele der Betreuer um Teamleiterin Melanie Gröpl sind schon seit drei oder vier Jahren dabei und damit ein gut eingespieltes Team. Bei den Aktionen wie „Die Ferienspiele suchen das Supertalent“ (DFDS) mit einem gut gestylten Jurorenteam und dem Gaststar Shakira, einem Fantasiespiel, bei dem die Kinder nach einem entführten Tiger suchen und gleichzeitig den Entführer entlarven mussten und einem Jahrmarkt mit vielen verschiedenen Ständen, etwa Entenangeln, Luftballontiere, Glückswand, Torwandschießen, - alles Aktionen, die intensiv vorbereitet werden mussten, zeigte sich, mit wie viel Eifer die zehn Betreuer bei der Sache waren.

Aber auch die anderen Tage der Ferienspiele boten ein abwechslungsreiches Programm. Der lange Ausflugstag führte die 91 Kinder und ihre Betreuer zuerst in den Heinrich-Kraft Park nach Frankfurt und anschließend ging es zu den Burgfestspielen nach Bad Vilbel.

Da das Wetter in der zweiten Woche richtig mitspielte, musste nur ein einziger eigentlich geplanter Ausflug ins Schwimmbad nach Babenhausen abgesagt werden. Zahlreiche Workshops und ein Sportvormittag mit Beachvolleyball, Fußball, Slakline, Inline Skaten und natürlich Tanzen (mit der Kooperationspartnerin Marcia Rego, Tänzerin und Studioleiterin aus Dietzenbach) brachte den Kindern während der Spiele wieder viele unterhaltsame Stunden.

ah

Quelle: op-online.de

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