Ein Fest für ganz Hainhausen

+
Da rockt der Schirmherr: Nicht nur Wolfgang Schäfer ließ es beim Auftritt der „Holidays“, der „Crazy Cats“ und der „Queen Revival Band“ krachen.

Hainhausen - Erst fang"se ganz langsam an: Was den berühmten „Kreuzberger Nächten“ recht ist, kann dem 125. Geburtstag der Turngemeinde Hainhausen nur billig sein. Von Michael Löw

Vorsitzender Alfred Röder, Schirmherr Wolfgang Schäfer, Festpräsident Gernot Sattler und Bürgermeister Jürgen Hoffmann eröffneten das Jubiläum vor höchst überschaubarer Kulisse. Und auch der Sicherheitsnachmittag hätte ein größeres Publikum verdient gehabt. Das hatte sich die Lust am Feiern aber offenbar für den Samstagabend aufgespart, als drei Bands die städtische Sporthalle rockten.

Zum Auftakt hatte Röder den Organisations-Chefs Sascha Pokojewski und Omnik Kerestecyian sowie den vielen Helfern, die an den beiden Festtagen rund 230 Dienste übernommen hatten, ein „ganz großes Kompliment“ gemacht. Sein besonderer Dank galt vorab jenen SKV-Mitgliedern, die gestern Morgen mit anpackten, als die Turngemeinde beim Weckruf durch die Straßen zog.

Schirmherr Schäfer griff diesen Ball - und einen Bericht unserer Zeitung über Gespräche über eine Kooperation zwischen den Vereinen - auf und wünschte sich „einen großen schlagkräftigen Verein für unseren Stadtteil“. Eine Fusion wäre eine wegweisende Entscheidung.

Bilder der Jubiläumsfeier

Jubiläum: 125 Jahre Turngemeinde

Bürgermeister Hoffmann würdigte den Zusammenhalt, der jetzt schon das Verhältnis der Vereine prägt: „Das ist besonders wichtig in unserem kleinen Stadtteil.“

Der Sicherheitsnachmittag bot Information und Aktion hinter der städtischen Sporthalle. Feuerwehr und Johanniter stellten Fahrzeuge aus, Helfer der Rettungshundestaffel Rhein-Main schickten ihre Tiere über Leitern und durch Röhren. Tobias Hrsak von der Verkehrswacht ließ „Betrunkene“ mit 1,3 Promille durch einen Parcours tapsen. Eine Rauschbrille machte den Weg zwischen gelben und roten Hütchen zum Schlingerkurs.

Wenig gesehen haben auch die Kinder, die Miriam Schwing und Maren Müller von der Jugendfeuerwehr Mitte mit einer Taschenlampe ins Rauchzelt schickten. „Rettet die Kuscheltiere!“ lautete der Auftrag im wabernden Disconebel.

Mit von der Partie waren außerdem die Hessische Sportjugend und die Rodgauer Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs.

Quelle: op-online.de

Kommentare