Feuerwehr-Einsatz bei Balkonbrand

Hydrant macht Wehr Probleme

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Um den Sand wegzuspülen, der sich am Hydranten zwischen Deckel und Einfassungsring festgesetzt hatte, ließ die Feuerwehr den Fluten kurzzeitig freien Lauf.

Weiskirchen (bp) - Der Balkonbrand in der Greifswalder Straße vom vergangenen Mittwoch hatte ein Nachspiel. Während des abendlichen Einsatzes konnte die Feuerwehr einen Hydrantendeckel nicht öffnen. Wertvolle Sekunden verstrichen, bis ein anderer Wasseranschluss gefunden war.

Jetzt öffnete die Feuerwehr den Schacht mit Hammerschlägen und reinigte den Anschluss. Es stellte sich heraus, dass der Deckel versehentlich quasi zubetoniert worden war.

Die Einfassung des Deckels war kürzlich mit neuen Steinen aufgepflastert worden. Danach schlämmten die Bauarbeiter die Pflastersteine wohl mit einem Zement-Sand-Gemisch ein. Das Gemisch floss in alle Ritzen - leider auch in die Fuge zwischen Hydrantendeckel und eisernem Deckelrand. In der Einsatznacht ging dann nichts mehr. „Das ist Handwerkerpfusch. Die haben bei der Arbeit das Gehirn ausgeschaltet“, kommentiert Stadtbrandinspektor Andreas Winter den Fehler.

Inzwischen machte die Polizei Angaben zur möglichen Brandursache. Es werde fahrlässige Brandstiftung - etwa durch eine Zigarette - vermutet.

Quelle: op-online.de

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