Ersatz für vier Fahrzeuge

Mehr als eine Million für die Feuerwehr

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Bürgermeister Jürgen Hoffmann (Zweiter von links) überreicht den Schlüssel zum Gerätewagen an Wehrführer Bernd Klein (Mitte). Mit im Bild (von links): Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann, Erster Stadtrat Michael Schüßler und Stadtbrandinspektor Andreas Winter.

Rodgau - Rund 1,1 Millionen Euro will die Stadt Rodgau in vier neue Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehr investieren. Die Aufträge werden europaweit ausgeschrieben. Das erste Fahrzeug ist schon da.

Einen neuen „Gerätewagen Logistik“ hat Bürgermeister Jürgen Hoffmann an die Feuerwehr Rodgau-Süd übergeben. Der 180.000 Euro teure Lastwagen transportiert größere Mengen an Material und Ausrüstung zur Einsatzstelle. Im Laderaum haben neun Rollwagen Platz, jeder so groß wie eine Europalette. Diese Rollwagen stehen fix und fertig beladen in den Feuerwehrhäusern bereit, unter anderem für Verkehrsunfälle, Wasserschäden, Be- und Entlüftung oder die Versorgung mit Schaummitteln. So ist das benötigte Material schnell griffbereit. Die Feuerwehren in Rödermark, Dietzenbach und Obertshausen verwenden das gleiche System. Dies erleichtert eine Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg.

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Ein Stromerzeuger und Werkzeug befinden sich ständig an Bord. Der „Gerätewagen Logistik“ hat sich bereits in etlichen Einsätzen bewährt. Er verfügt als erstes Großfahrzeug der Feuerwehr Rodgau über ein Automatikgetriebe. Drei weitere Großfahrzeuge will die Stadt Rodgau demnächst bestellen. Sie sollen zwei alte Tanklöschfahrzeuge und einen betagten Rüstwagen ersetzen. Die Ersatzbeschaffung war bereits für die Jahre 2011 und 2012 geplant. In zwei Jahren intensiver Arbeit haben die Feuerwehren ihre Anforderungen an die neuen Fahrzeuge formuliert. Die Aufträge wurden europaweit ausgeschrieben. Diese drei Einsatzfahrzeuge zusammen sollen rund 950.000 Euro kosten.

(eh)

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Quelle: op-online.de

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