Feuerwehr und Schule unterstützen und fördern den Nachwuchs

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Projektleiter Markus Henkel und Betreuerin Annette Wildner-Friedrich (kniend) nahmen das Scheck-Double von Oliver Quilling (hinten, Zweiter von links) entgegen.

Rodgau - (bp) Mit 3000 Euro unterstützt die Stiftung „Miteinander Leben" den Schulförderverein der Claus-von-Stauffenberg-Schule. Der Förderverein steckt das Geld in sein Ausbildungsprojekt für Jugendliche, das er zusammen mit der örtlichen Feuerwehr betreibt.

Darin absolvieren angehende Abiturienten der Claus-von-Stauffenberg-Schule den Grundlehrgang der Freiwilligen Feuerwehr und machen eine Ausbildung zum Sanitätshelfer/Feuerwehrsanitäter. Es handelt sich dabei keineswegs um abgespeckte Amateurkurse. Vielmehr orientieren sich die Übungseinheiten an den offiziellen Ausbildungsvorschriften der Landesfeuerwehrschule in Kassel und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Das Mitglied des Vorstandes der Stiftung "Miteinander Leben", Oliver Quilling, überreichte den symbolischen Spendenscheck an Projektleiter Markus Henkel vom Verein „Freunde und Förderer der Claus von Stauffenberg-Schule“

Die Kosten für das Pilotprojekt, an dem in den vergangenen anderthalb Jahren insgesamt 13 Schülerinnen und 15 Schüler teilgenommen haben beziehungsweise teilnehmen, betragen 9670 Euro. Den Löwenanteil verschlingt die teure Kleidung der Nachwuchsfeuerwehrleute.

Die Stiftung „Miteinander Leben“wurde im Jahr 2000 gegründet. Sie fördert gemeinnützige Projekte der Bildung, Erziehung, Völkerverständigung, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur sowie Naturschutz im Kreis Offenbach. Vorsitzender ist Landrat Peter Walter. Bisher wurden 650.000 Euro ausgeschüttet. Das Stiftungskapital beträgt 5,5 Millionen Euro. Kontakt: 06074/8180-5400. Anträge auf Gelder aus der Stiftung sind schriftlich an die Stiftung „Miteinander Leben“, Geschäftsführer Dieter Jahn, Werner-Hilpert-Straße 1, in 63128 Dietzenbach zu richten.

Während des zunächst auf drei Jahre angelegten Pilotprojektes absolvieren sie eine Ausbildung als Ersthelfer und die Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr mit entsprechenden Abschlussprüfungen. Dafür erhalten die Teilnehmer - nach erfolgreich bestandenen Klausuren - den Qualifizierungsschein „Erste Hilfe“ und Kenntnisse in der Wiederbelebung mit einem Defibrillator sowie den Qualifizierungsschein über die Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr. Wegen des großen Interesses wurde das Programm um den Lehrgang Sanitätshelfer/Feuerwehrsanitäter erweitert. Zurzeit nehmen an diesem Lehrgang 19 Jugendliche teil.

Quelle: op-online.de

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