Vereins für Turnen und Fastnacht FTF 2011

Feuerwerk der jungen Talente

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Die Wasserflöhe hüpften lebhaft über die Bühne.

Jügesheim - Der größte Lohn für den Karnevalisten ist der Beifall, und davon gab es bei der Jugendsitzung des Vereins für Turnen und Fastnacht FTF 2011 mehr als genug. Die Begeisterung, mit der die jungen Akteure auf der Bühne wirbelten, wurde vom Publikum stürmisch belohnt.

Nina Seum und Max Quell führten durch ein abwechslungsreiches Programm mit viel Tanz und Gesang. Die Eröffnung durch die „hauseigenen Instrumentenbesitzer“ brachte sofort Stimmung in den Saal. Einen ersten Höhepunkt zeigte das Tanzpaar Maike Spitzer und Tim Deckert. Sie wussten mit tänzerischem Gefühl und sportlicher Leistung zu begeistern. Anja Roth und Max Quell haben gute Trainingsarbeit geleistet. Nun erklang vom Rodgauer Kurorchester ein fürstlicher Einzugsmarsch.

Huldvoll zog das Kinderprinzenpaar aus Babenhausen ein. Tobi I. und Alina I. berichteten in ihrer Rede, dass auch dort zwischen den Ortsteilen nicht die reine Freundschaft herrsche, doch mit den liebevollen Frotzeleien in der Fastnacht würden auch diese Vorurteile überwunden.

Trainerin Nicole Meusel bat die Kinder der Tanzsportgruppen des FTF erstmals auf die Bühne. Die Mini-Flames erfreuten mit erstaunlichem Können und ansteckender Lebhaftigkeit. Die Golden Flames auf sportlich hohem Niveau kamen mit ihrer Fröhlichkeit und Dynamik bestens an.

Mitgenommen vom Flug

Schwer vom Flug mitgenommen, betraten die Söhne Rodgaus die Bühne. Max und Luke Engelmohr, Marius Schlaich und Till Eser hatten sich in New York eingefunden. Mit ihrem Gesang und ihren Texten zeigten sie, dass es gar nicht so einfach ist, sich zurecht zu finden im Land er unbegrenzten Möglichkeiten. Das Fazit: „Auch nach jahrelangem Unterricht reicht es nicht zur Verständigung und in der Schule lernt man nicht fürs Leben.“ Die Gruppe tritt in die Fußstapfen ihres musikalischen Betreuers Markus Schlaich.

Die jüngsten Tänzerinnen haben sich wieder bei den Wasserflöhen zusammen gefunden. Wie ihre Namensgeber wuselten sie mit Eifer über die Bühne. Auch ihr Auftritt hatte ein lebhaftes Publikumsecho. Zeigten sie doch, wie sie unter Anleitung von Anja Roth, Sabine Quell und Saskia Witt mit großem Spaß tanzen gelernt haben. Mit dabei waren Carla Jansen, Mia Blume, Emilia Prebezak, Felix Szkullies, Enny Wagner, Lavinia Vogel, Franziska Jansen, Emma Jaensch, Aurelia Prebezac, Lilly Esslinger und Luna-Maria Paul.

Nach der Pause folgte ein weiteres tänzerisches Glanzlicht. Mit dem Solotanz von Svenja Spitzer gewann ein besonderes Talent auf der Bühne die Herzen der Zuschauer. Nina Seum und Vanessa Witt trainieren als Gardetänzerinnen den Nachwuchs.

Großer Leidensdruck

Auch zum zweiten Mal mit Gesang und Vortrag dabei, aber schon junge Routiniers: die Gruppe Sixpack. Mit großem Leidensdruck, aber noch mehr Humor stellten sie die riesige Arbeitsbelastung Jugendlicher in ihren Familien vor. Mütter und Väter denken sich ständig neue Aufträge für ihre ruhebedürftigen Sprösslinge aus. Da bleibt nur die Planung der gemeinsamen Flucht nach Australien, New York. Oder in eine Wohngemeinschaft, doch dies führt zu der Erkenntnis, so schlecht ist es zu Hause doch nicht. Um doch noch reich und berühmt zu werden, versuchten sich die Jungs im Tanzen und präsentierten zur Freude des Publikums den legendären Gangnam-Style, was ihnen nicht zuletzt schon mal eine Zugabe sicherte. Pelle Rauch, Max Eser, Lars Matthes, Moritz Schlaich und Leon Brehler strapazierten auch diesmal nachhaltig die Lachmuskeln.

Kristin Friedrich und Jule van der Meer trafen in Rodgau auf eine Außerirdische. Ganz in Blau versuchte Nina Rudolph als Marsmädchen die Eigenheiten der Erdlinge zu erkunden. Die Giesemer City Girls purzelten über die Missverständnisse zwischen den Kulturen. Mit viel Witz parodierten sie Alltagsgewohnheiten und ernteten dabei viel Applaus.

Fröhliche Choreograohie

Ein weiteres tänzerisches Ereignis war der Auftritt der Blackbeards Crew. Der Piratennachwuchs war ganz auf den Zielort Amerika eingestellt. Mit einer anspruchsvollen und doch fröhlichen Choreographie nahmen sie alle im Saal, für sich und die Musik in den Staaten, ein. Annika Mathes, Anna Reinig, Luci und Tim Deckert, Saskia Spahn, Svenja und Maike Spitzer, Theresa Wolf, Laura Keller, Seliya Philippi, Lilli Stiller, Hannah Jaensch, Kristin Werner, Christian Deubel und Tatjana Fritsch werden trainiert von Silke Deckert und Anna Eser.

Fetzig wurde die Musik zum Abschluss mit dem Einzug der Jugend der Guggemusik. Niemand hielt es auf den Sitzen, als die Jungen bewiesen, dass sie den Älteren in Talent, Taktgefühl und riesigem Spaß an der Musik nicht nachstehen. Frank Eser und Markus Schlaich stimmten mit ihnen zusammen in das Finale ein.

Selina Beavers und Andorin Schäfer setzen mit ihrem Lied „An Tagen wie diesen“ den Schlusspunkt. Der Refrain wurde im Chor vom Saal aufgenommen. Zufrieden waren sich alle einig: Mit dem FTF-Nachwuchs lebt die Jugendfastnacht in Rodgau. Ein letzter Dank ging an Sabine Quell für die Gesamtleitung und die Bühnentechnik mit Saskia Witt, Tim Koser und Leon Brehler. Für Licht und guten Ton sorgten Timo Knapp, Jan Schoeneweg und Thomas Haase.

Quelle: op-online.de

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