Ermittler suchen heute nach der Brandursache in Kleingartenanlage

Flammen vernichten Gartenhütte

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Die Gartenhütte war nicht mehr zu retten.

Hainhausen (eh) ‐ Schon wieder ist eine Gartenhütte in Hainhausen abgebrannt. „Es ist schon der neunte Brand. Das riecht nach einem Täter, der es gerne brennen lässt“, meint Rudolf Girz, der an der anderen Seite der S-Bahn-Strecke von Knallgeräuschen aufgewacht war: „Das hat sich wie Kanonenschläge angehört.“ Als er aus dem Fenster sah, brannte das Häuschen lichterloh.

Das Ganze geschah bereits in der Nacht zum Sonntag. Eine Polizeistreife hatte den Feuerschein um 1.19 Uhr entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Gleichzeitig schlug auch ein Anwohner Alarm.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Brandermittler der Kriminalpolizei wollen das Gelände heute nach Hinweisen durchsuchen. Den Schaden schätzt die Polizei auf 2 000 Euro.

„Als wir angekommen sind, hat die Hütte in voller Ausdehnung gebrannt. Da standen nur noch die letzten Balken da“, berichtet Stadtbrandinspektor Andreas Winter. Als Ursache der Knallgeräusche vermutet er kleinere Verpuffungen: „In Gartenhütten steht immer mal eine Spraydose mit Farbe oder so etwas.“ Die Einsatzkräfte seien deswegen aber nicht in Lebensgefahr gewesen.

Das kleine Bretterhaus brannte bis aufs Fundament nieder. Die etwa 20 Feuerwehrleute konnten es nicht mehr retten. Nach eineinhalb Stunden war der Brand gelöscht. Gegen 3.30 Uhr konnten die ehrenamtlichen Helfer wieder nach Hause fahren.

Nördlich des Gartengebiets, in dem es seit Jahren immer wieder brennt, plant die Stadt Rodgau eine neue Anlage mit 56 weiteren Kleingärten.

Quelle: op-online.de

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