Rodau war seicht wie selten

Entenrennen: Flottes Tempo im Niedrigwasser

+
Schön verziert ist zwar noch nicht halb gewonnen, erhöht aber den Wiedererkennungswert der Rennteilnehmer.

Jügesheim - Knapp 2000 Enten schwammen gestern Mittag auf der Rodau um die Wette. Vier Vorläufe und das Finale lockten jede Menge Ententrainer zum Sommerfest der Emmausgemeinde.

Vier Jugendliche, die nächstes Jahr konfirmiert werden, passten auf, dass die Rennenten trotz Niedrigwasser in der Rodau das Ziel erreichten.

Der Wasserstand der Rodau war beim zwölften Entenrennen der Emmausgemeinde niedrig wie nie, das Interesse an quietschgelben Akteuren dagegen riesig. „Wir haben 1 400 Enten verkauft“, meldete Michael Beseler vom Gemeindeaufbauverein wenige Minuten vorm ersten Lauf um 12.30 Uhr. Kurz darauf korrigierte er sich: „Jetzt sind’s schon fast 1 800.“ Jede kostete 2,50 Euro. Startgeld und Festgewinn helfen den Jügesheimer Protestanten, die Stelle ihres Gemeindepädagogen zu finanzieren.

Heike Wilms vom Deutschen Kinderschutzbund war die wichtigste Frau im Trainingszentrum der Rennenten. „Eine gute Ente trägt eine Kopffeder“, riet sie Kindern und Erwachsenen, die die Plastiktierchen schneller machen wollten. Die Federn wirkten wie Segel und verhalfen den Enten zu Tempo. Aber nur, wenn sie richtig angeklebt waren - sonst kenterten die Enten.

Entenrennen in Jügesheim: Bilder

Begonnen hatte das Sommerfest mit einem Gottesdienst, den die Pfarrer Axel Mittelstädt und Sabine Beyer feierten. (lö)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare