Fluglärm:Jetzt gibt‘s Fakten

Rodgau (eh) ‐ Mit wie viel Fluglärm muss Rodgau künftig rechnen? Um diese Frage geht es an einem Informationsabend der Stadt Rodgau am Donnerstag, 11. November, um 19 Uhr im Bürgerhaus Dudenhofen.

Im Mittelpunkt steht das erste Maßnahmenpaket „Aktiver Schallschutz”, dessen Entwurf seit Ende Juli in der Region für Wirbel sorgt. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Pakets sind neue Anflugrouten zum Frankfurter Flughafen. Davon ist auch Rodgau betroffen. Die hochkarätige Besetzung des Podiums verspricht einen guten Überblick über das Maßnahmenpaket und dessen Auswirkungen auf Rodgau. Sowohl Befürworter als auch Kritiker des Pakets kommen an diesem Abend zu Wort.

Entgegen der ursprünglichen Planung sitzt am Donnerstag auch ein Vertreter der Bürgerinitiative „Anflug mit Ruhe“ auf dem Podium. Dr. Tobias Taetzner vertritt die regionale Initiative.

Zwei Männer, die an dem Maßnahmenpaket „Aktiver Schallschutz” mitgearbeitet haben, erläutern den Besuchern die Einzelheiten: Prof. Dr. Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsmitglied des Forums Flughafen und Region und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, sowie Günter Lanz, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Umwelthaus GmbH (Kelsterbach). Hinter dem „Umwelthaus“ steht das Land Hessen.

Auskunft über die Lärmbelastungen gibt Dr. Dietrich Kühner, Sachverständiger für Akustik und Verkehrslärm. Die Stadt hat ihn als Lärmschutzexperten beauftragt.

Über die rechtlichen Möglichkeiten informiert Thomas Mehler. Er ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Verfahrensbevollmächtigter der Stadt Rodgau. Moderiert wird der Abend von Dr. Christoph Ewen, einem Kommunikationsberater aus Darmstadt.

Zum Schutz der Bevölkerung pocht die Stadt Rodgau auf die Einhaltung der Flughöhen und ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.

Neue Flugrouten und Flüge in der Nacht sind auch das Thema beim „Weiskircher Gespräch“ der CDU, das bereits heute, Montag, um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Weiskirchen stattfindet. Zwei Personen auf dem Podium sind identisch mit denen der städtischen Veranstaltung (Günter Lenz, Dr. Christoph Ewen), die Bürgerinitiative entsendet einen anderen Vertreter (Gerhard Romen), außerdem spricht Landrat Oliver Quilling.

Quelle: op-online.de

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