Am Freitag ist Streiktag bei der Stadt

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Die Welle der Warnstreiks im öffentlichen Dienst erreicht auch Rodgau. Betroffen sind Kindertagesstätten, Bürgerbüro und Anlaufstellen, den Bauhof und andere Bereiche.

Rodgau ‐ Die Welle der Warnstreiks im öffentlichen Dienst erreicht auch Rodgau. Morgen, Freitag, bestreikt die Gewerkschaft Ver.di alle Dienststellen der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Rodgau. Das betrifft Kindertagesstätten, Bürgerbüro und Anlaufstellen, den Bauhof und andere Bereiche. Von Ekkehard Wolf

Etwa 70 Mitarbeiter der Stadt und der Stadtwerke sind Ver.di-Mitglieder. Welche Ämter und Einrichtungen morgen überhaupt dienstbereit sind, ist unklar. Die Stadtverwaltung sah sich gestern zunächst nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten. Bereits am Morgen hatten die Vertrauensleute der Gewerkschaft Ver.di den Bürgermeister von dem geplanten Ausstand unterrichtet. „Wir haben das relativ früh gemacht, damit Vorbereitungen getroffen werden können“, sagt Vertrauensleutesprecher Gerhard Jost-Perizonius: „Wir wollen ja nicht die Bürger ärgern.“ Der Streik solle vielmehr bei den Arbeitgebern etwas bewegen. Die Gewerkschaft habe bereits Bürgerinformationen für die Kindergärten und andere Bereiche erstellt. Zum Winterdienst wollte sich Jost-Perizonius gegenüber unserer Zeitung noch nicht äußern: „Wir werden das selbstständig und kurzfristig entscheiden. Es ist eine Frage der Vernunft, darauf zu achten, wie sich das Wetter entwickelt.“

Die Teilnehmer des Warnstreiks treffen sich am Freitag um 7 Uhr vor dem Rathaus. Sie fahren anschließend gemeinsam mit der S-Bahn nach Frankfurt zur Kundgebung am Willy-Brandt-Platz.

Die Ver.di-Vertrauensleute bei der Stadt Rodgau fordern die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VkA) auf, in den aktuellen Tarifverhandlungen ein konstruktives Angebot auf den Tisch zu legen.

Quelle: op-online.de

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