Fünf neue Gruppen für Kleinkinder

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Zwei weitere Kita-Gruppen für Kleinkinder unter drei Jahren will die Stadt Rodgau in Dudenhofen einrichten.

Rodgau ‐ Zwei weitere Kita-Gruppen für Kleinkinder unter drei Jahren will die Stadt Rodgau in Dudenhofen einrichten. Für nächstes Jahr sind drei weitere Gruppen in Jügesheim geplant. Sobald sie in Betrieb sind, wird es Betreuungsmöglichkeiten für 25,3 Prozent der Kleinkinder unter drei Jahren geben. Von Ekkehard Wolf

204 (18,5 %) in Gruppen und 76 (6,9 %) bei Tagesmüttern. Das steht im Kindergarten-Bedarfsplan, den der Magistrat kürzlich vorgelegt hat. Die gesetzliche Vorgabe liegt bei 35 Prozent im Jahr 2013. Bereits jetzt liegt Rodgau bei der Kleinkindbetreuung landesweit über dem Durchschnitt. Der weitere Ausbau stößt aber an Grenzen. Zum Einen sind in den Kindergärten keine Räume mehr frei. Zum Anderen fällt es schwer, den Bedarf vorherzusagen, „da sich der Bedarf ab 2012 auf Kinder bezieht, die noch nicht geboren sind“. Die Auslastung hängt von der Zahl der berufstätigen Eltern ab. Auch die Auswirkungen des geplanten Betreuungsgeldes („Herdprämie“) sind unbekannt.

Seit 2001 liegt die jährliche Zahl der Geburten in Rodgau meist unter 400. Diese Entwicklung hat es der Stadt leicht gemacht, Kindergartenräume in Kleinkindgruppen umzubauen. Letztes Jahr kamen ein Anbau (Kita Schillerstraße) und ein Dachausbau (Kita Birkenhain) dazu.

Nun ist in Dudenhofen ein Neubau für zwei Kleinkindgruppen auf dem Gelände der Kita Freiherr-vom-Stein-Straße geplant. Für 2011 rechnet das Fachamt mit drei weiteren Gruppen im neuen Familienzentrum am Alten Weg. Auch das Mütterzentrum Frauenzimmer zeige Interesse. Die Räume in Hainhausen müssten aber noch umgebaut werden, um feuerpolizeiliche Standards zu erfüllen.

Probleme erwartet die Stadt bei der Suche nach qualifiziertem Personal: Mehr als je zuvor müssten die Städte im Rhein-Main-Gebiet künftig um Erzieherinnen werben.

Quelle: op-online.de

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