Zwischen Rathaus und Kirche St. Nikolaus

Fünf Tage Budenzauber

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Rodgau - Der Rodgauer Adventsmarkt ist eröffnet. Rechtzeitig vor Beginn hörte gestern der Regen auf, doch der Andrang der Besucher hielt sich in Grenzen.

„Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir schon drei Kilo Raclette verkauft“, sagte eine ehrenamtliche Helferin aus der Seniorensportabteilung des JSK nach den ersten eineinhalb Stunden, während sie von einem stattlichen Käselaib den geschmolzenen Käse auf die Brotscheibe schob. Bereits zum vierten Mal war ein Grillteam aus Thüringen mit einem riesengroßen Smoker angereist. Nach sechs Monaten mit Grill-Events in ganz Deutschland rundet der Rodgauer Adventsmarkt für die Griller aus Hohenbergen das Jahr ab. „Es ist ein kleiner gemütlicher, ruhiger Markt“, weiß Annett Hennersdorf zu schätzen.

Noch bis zum Sonntag locken Marktstände und Buden die Besucher in die Ortsmitte. Erster Stadtrat Michael Schüßler sprach bei der Eröffnung von 25 Anbietern – eine eher großzügige Schätzung. Der Gewerbeverein Rodgau-Dudenhofen hätte es gern etwas größer: „Da ist noch Potenzial nach oben“, sagte Vorsitzender Berthold Schüßler. Sein Traum ist ein Adventsmarkt, wie er früher war: einmal rund ums Rathaus auf Vorder-, Hinter- und Kirchgasse. Der überschaubaren Größe gewinnt er Positives ab: „Es ist hier schöner als in einer großen Stadt, wo man durch den Markt nur durchgeschoben wird.“ (eh)

Bilder: Rodgauer Adventsmarkt in Jügesheim

Quelle: op-online.de

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