Budenzauber ist stimmungsvoller Start in vorweihnachtliche Zeit

Hüttendorf mit Atmosphäre

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Bei ihrem fünften Budenzauber hatten sich die Freunde des Wasserturms einmal mehr erfolgreich um ein ansprechendes Erscheinungsbild bemüht.

Jügesheim - „Sooo schön“ - knapp und erschöpfend fasste eine Besucherin am frühen Samstagabend ihren Eindruck vom fünften Budenzauber am Jügesheimer Wasserturm zusammen.

Auch beim fünften Budenzauber am Samstag gab der Jügesheimer Wasserturm eine dekorative Kulisse ab.

Trotz des verregneten Starts am Nachmittag setzte bei Einbruch der Dunkelheit ein regelrechter Ansturm ein. Mehrere Stunden hatten Stefan Matthes und die übrigen Freunde des Wasserturms zu diesem Zeitpunkt noch vor sich, eine positive vorläufige Bilanz traute sich der Vorsitzende des Fördervereins dennoch zu. Einigermaßen erleichtert nämlich hatten die Ausrichter des Spektakels in der vorweihnachtlichen Frühsaison bei Einbruch der Dunkelheit die Schließung der Himmelsschleusen vermerkt – und nicht nur sie: Gegen 17 Uhr setzte laut Matthes, der den Verein seit Oktober im Spitzenamt führt, ein regelrechter Ansturm ein. Insbesondere vor den Hütten mit den verlockenden Düften bildeten sich zeitweise beachtliche Schlangen. Auch Glühwein, Gerstensaft und die edleren Tropfen erfreuten sich reger Nachfrage.

Mit dem, was Leib und Seele zusammen hält, wurden die Besucher auch diesmal von Köchen, Grillmeistern und Mundschenken aus örtlichen Vereinen versorgt. Allein drei der kulinarisch bestückten Hütten hatten die Sportfreunde Rodgau besetzt. Küchen- und Thekenteams stellten auch die SG Hainhausen, aus Weiskirchen die Altherren-Fußballer sowie die Spielgemeinschaft aus TG und SV, die Jügesheimer KJG und die Wasserturmfreunde selbst tischten auf.

Ob gehäkelt oder gestrickt - flauschige Handarbeiten kamen bei feucht-kühlem Wetter am Wasserturm gut an. 

Nach dem bewährten Konzept, das laut Matthes seit der Budenzauber-Premiere 2013 funktioniert, hatten die Gastgeber vorab die Speisekarte komponiert und die Rollen verteilt. So gab es wieder eine Grill- und eine Hamburger-Hütte, eine süße Hütte und eine Raclette-Station. In der Suppen-Hütte dampften bei nach wie vor feucht-kühlem Wetter zahllose Töpfe und Schüsseln, in der Österreicher Hütte brutzelten die beliebten Käse-Krainer. Der Verein lege Wert auf einen abwechslungsreichen Speiseplan, betonte Matthes. Und damit auch das Erscheinungsbild des Budendorfs rund um den weihnachtlich beleuchteten Wasserturm stimmte, hatten dessen Förderer die Hütten über zwei Tage eigenhändig aufgebaut, dekoriert und mit Lichterketten behängt.

Budenzauber rund um den Wasserturm in Rodgau: Bilder

So viel Mühe zahlte sich auch in der fünften Auflage aus: Eine Stichproben-Umfrage unter Besuchern brachte durchweg positive Stimmen. Auch die 20 Aussteller, die vorwiegend Handarbeiten und Kunsthandwerk feilboten, zeigten sich angetan und – trotz des verregneten Starts am frühen Nachmittag – überwiegend zufrieden.

Bei der Auswahl der Sortimente hatten die Gastgeber ebenfalls ein gutes Händchen bewiesen: Wer sich Zeit für den zweiten Blick nahm, entdeckte zwischen Weihnachtsschmuck, Kerzen, Häkelfiguren, duftenden Seifen und Badesalzen, Malereien, Holzarbeiten, Mützen und Schals so manche originelle Idee – ein Winter-Diorama im Adventskranz etwa oder Besteck mit individuell gestaltbaren Griffen. Auch an die Kinder war gedacht: Neben einer Bastelhütte gab es ein Zelt, in dem stündlich unterhaltsame Geschichten vorgelesen wurden. (zrk)

Quelle: op-online.de

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