Im Garten alle Hände voll zu tun

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Jetzt wird der Garten winterfest gemacht - und alle packen mit an. 

Dudenhofen - Hecken schneiden, Beete abräumen und Laub zusammenfegen: Bei noch angenehmen Sonnenstunden haben viele Rodgauer ihre Gärten winterfest gemacht. Lange Schlangen gab es an der Dudenhöfer Kompost ierungsanlage. Von Peter Petrat

Wer sich die Zeit nehmen kann, sollte schon freitags den Grünschnitt anliefern, empfiehlt dort Helmut Rühl. Am vergangenen Samstag stand eine Kontrolle auf dem Programm. Jeder Kunde musste sich entweder durch den entsprechenden Schein als Rodgauer legitimieren oder eine Gebühr fürs Abladen zahlen. Die Kosten für die Kompostierungsanlage sind in den Müllgebühren enthalten, erklärt Rühl.

Ab November können Gartenabfälle noch freitags und samstags weggebracht werden, Ende Dezember schließt die Anlage. „Ich habe einen Nussbaum im Garten geschnitten, aber es gibt noch viel zu tun“, erklärte ein Dudenhöfer, der gerade seinen Kofferraum geleert hatte. Dass Gartenarbeit etwas für die ganze Familie ist, bewies eine Familie aus Bergisch Gladbach. Für die Mutter aus Jügesheim packten neben dem Sohn auch seine Frau und die Kinder mit an und brachten den Garten auf Vordermann.

„Man sieht nur zufriedene Gesichter dieses Jahr“

Das kommende Wochenende bietet sich für die letzten Gartenarbeit ebenfalls noch an. „Nochmal Regen, nochmal Frost, da fallen bis zum Wochenende noch einmal eine Menge Blätter von den Bäumen“, prognostiziert der Vorsitzende Dieter Seib-Haller von den Kleingärtnern in Dudenhofen. Auch der Verein tritt am Wochenende zum Arbeitseinsatz an, recht Laub und schneidet Hecken.

Karotten und Sellerie werden zum Überwintern in Sand gesteckt und warm eingepackt, Endiviensalat abgedeckt. Doch es wird sogar noch geerntet, erklärt Dieter Seib-Haller. Feldsalat, Spinat, Äpfel und Lauch sitzen noch. Bei Lauch und Grünkohl warten die Gärtner auf den ersten Frost, der die Bitterstoffe in den Feldfrüchten zerstört.

„Man sieht nur zufriedene Gesichter bei der Ernte dieses Jahr“, blickt Seib-Haller mit seinen Kleingartenfreunden auf gute Ergebnisse zurück. Besonders Äpfel, Tomaten und Trauben seien sehr gut gewesen. Bei den früh blühenden Pflanzen wie Pfirsichen, Mirabellen und Zwetschgen lief es allerdings nicht so erfolgreich. Die Blüten waren durch späten Frost kaputt gegangen.

Quelle: op-online.de

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