Bei Aufräumaktion am Neujahrsmorgen

Schreckschusswaffe auf Straße gefunden

Jügesheim - Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde haben bei ihrer Aufräumaktion am Neujahrsmorgen eine Schreckschusspistole gefunden, wie die Polizei auf Anfrage bestätigt. Wem die Waffe gehört, werde noch ermittelt.

Die Waffe lag in einer Plastiktüte auf der Schwesternstraße. Sie war nicht geladen. In der Tüte befanden sich jedoch zwei Patronen. Solche Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen darf man ab 18 Jahren frei erwerben. Außerhalb der eigenen Wohnung darf man sie jedoch nur mit einem Kleinen Waffenschein mit sich führen. Die Erlaubnis ist eingeschränkt. Unter anderem ist es verboten, Waffen dieser Art bei öffentlichen Versammlungen oder Veranstaltungen zu führen.

Besitzer solcher Waffen haben eine hohe Verantwortung. Dazu heißt es in einem Merkblatt des Kreises Offenbach: „Wer solche Waffen oder für diese Waffen bestimmte Munition besitzt, hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhandenkommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen können. Ob zu Hause oder unterwegs: Schusswaffen und Munition dürfen daher grundsätzlich niemals unbeaufsichtigt oder ungeschützt sein.“

Derzeit besitzen 2 482 Bürger des Kreises Offenbach einen Kleinen Waffenschein, davon 344 in Rodgau. Der Kleine Waffenschein gilt unbefristet. Die Ordnungsbehörde des Kreises überprüft die Zuverlässigkeit des Inhabers mindestens alle drei Jahre. (eh)

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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