Parken bis zum Zebrastreifen

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Das ist leider Alltag: Autofahrer parken in der Weiskircher Straße viel zu dicht am Zebrastreifen. Mindestens fünf Meter Abstand sind Pflicht. 

Jügesheim (bp) - Plötzlich taucht hinter dem Pkw ein Fußgänger auf dem Zebrastreifen auf. Voll in die Eisen. Gerade nochmal gut gegangen. Diese brenzlige Szene ist nicht erfunden, sondern spielt sich auf der Weiskircher Straße in Höhe von Blumen Winter leider viel zu oft ab.

Autos parken zu dicht am markierten Fußgängerüberweg. Das schränkt die Möglichkeit ein, die. Passanten, die die Straße überqueren möchten, rechtzeitig zu sehen. Die Stadt versprach gestern auf Anfrage unserer Zeitung, Mitarbeiter des Freiwilligen Polizeidienstes würden die Weiskircher Straße an Wochenenden künftig schärfer kontrollieren und Knöllchen schreiben.

Die Gefahr für Fußgänger ist nicht der einzige Knackpunkt in der Weiskircher Straße. Anwohner wie zum Beispiel Anton Fecher ärgert es schon lange, dass mit dem Sportbetrieb bei TGM SV erheblicher Park-Ärger verbunden ist. Fecher ist selbst Vereinsmitglied, mag nun aber trotzdem nicht mehr länger ertragen, dass seine Hofeinfahrt direkt gegenüber der Sporthalle von TGM SV oft zugeparkt wird. „Der Verein kann zwar nichts für die Parkmoral der Autofahrer. Aber so geht es nicht weiter“, sagt Fecher.

Stimmt - bestätigt ihn Vorstandssprecher Erwin Kneißl. Er sieht den Verein in der Pflicht, „mäßigend und ordnend einzugreifen“. Kneißl hat sich vorgenommen, zusammen mit dem Ordnungsamt einen Ortstermin zu vereinbaren. Dabei sollen Parkverbotszonen festgelegt werden, um sie dann deutlich und vor allem gerichtsfest markieren zu können. „Dann hätte man etwas gegen die Parksünder in der Hand.“ Den Sportbetrieb mitten im Ort werde der Verein trotz des neuen Stadions außerhalb kaum beschränken können. „Aber an die Vernunft der Autofahrer appellieren wir schon lange“, sagt Kneißl.

Quelle: op-online.de

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