Geiseldrama in Jügesheim

Täter schweigt bei der Polizei

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Bild vom Einsatzort in Rodgau Jügesheim.

Jügesheim - Der Mann, der am Samstag mehrere Stunden lang eine 19-jährige Mitarbeiterin der Jet-Tankstelle in seiner Gewalt hatte, hat sich vor der Kriminalpolizei noch nicht zu seiner Tat geäußert. Dies teilte das Polizeipräsidium Südosthessen auf Anfrage mit.

Die Beamten nehmen weiterhin an, dass der 24-Jährige die Tat beging, weil ihn seine Freundin (23) verlassen hatte. Nach der Festnahme stellte sich heraus, dass es die verwendete Waffe eine Schreckschusswaffe war. Von den Vernehmungen erhofft sich die Kripo Aufschluss darüber, ob es sich bei der Straftat um eine Geiselnahme oder um Freiheitsberaubung handelte. Ebenfalls ist noch unklar, warum sich der Täter ausgerechnet diese Tankstelle als Tatort aussuchte.

Der Täter stammt aus Mittelhessen, seine Ex-Freundin lebt im Kreis Offenbach. Die 19-jährige Mitarbeiterin der Tankstelle war nach bisherigen Erkenntnissen ein Zufallsopfer - „zur falschen Zeit am falschen Ort“, wie eine Sprecherin der Polizei sagt. Die 19-Jährige blieb körperlich unversehrt. Gleich nach der Befreiung waren ihre Eltern bei ihr.

(eh)

Geiselnahme an der Jet-Tankstelle

Geiselnahme an der Jet-Tankstelle

Quelle: op-online.de

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