Tatort derzeit abgesperrt

Geldautomat gesprengt - Gebäude ist einsturzgefährdet

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Bild vom Tatort in Nieder-Roden. Weitere Motive in der Galerie.

Rodgau - Nach der Sprengung eines Geldautomaten an der Frankfurter Straße in Nieder-Roden ist das Gebäude der betroffenen Bank einsturzgefährdet.

Unbekannte hatten den Automaten am frühen Donnerstagmorgen gegen 3.40 Uhr in die Luft gesprengt, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde der Teil des Gebäudes massiv beschädigt. Die Filiale bleibt gesperrt, bis ein Statiker das Gebäude für die Spurensicherung freigibt. Die Außenstelle der Bank (eine Art Glascontainer mit festen Wänden) neben einem Einkaufsmarkt in Nieder-Roden ist abgesperrt. Ob die Täter Geld erbeuten konnten und ob sie für die Sprengung ein Gasgemisch benutzten, war zunächst unklar. Verletzte gab es wohl nicht. Zeugen, die möglicherweise etwas beobachtet haben, bittet die Kriminalpolizei in Offenbach, sich unter 069/8098-1234 zu melden.

Bankautomat in Nieder-Roden gesprengt: Bilder

Im vergangenen Jahr haben Kriminelle in Hessen 20 Geldautomaten gesprengt oder zu sprengen versucht. Das geht aus dem Lagebericht „Angriffe auf Geldautomaten“ des Bundeskriminalamts in Wiesbaden für das vergangene Jahr hervor. Bundesweit zählten die Ermittler 318 Fälle, besonders viele davon in Nordrhein-Westfalen. Sabine Vogt vom BKA sagte heute, in Einzelfällen seien Hunderttausende Euro erbeutet worden. Noch höher seien jedoch meist die Sachschäden. „Unsere Sorge ist, dass irgendwann auch Menschen betroffen sein werden.“ Den Ermittlern zufolge leiten die Täter in Geldautomaten meist ein Gas oder Gasgemisch in den Geldautomaten ein und zünden dieses dann. In Hessen hat es in diesem Jahr auch schon wieder einige Fälle gegeben (siehe Galerie unten). (dpa/nl)

Chronologie: Bankautomaten in der Region gesprengt

Quelle: op-online.de

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