„Gemeinsam für Rodgau“

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Der Rodgau GHD-Gründungsvorstand. Rechts: Vorsitzender Gerhard Lederer.

Rodgau - (bp) Heute vor 30 Jahren sind die fünf Rodgauer Stadtteile mit Verleihung der Stadtrechte näher zusammengerückt. Seit vergangenen Sonntag kann man dies auch für Gewerbe, Handel, Handwerk und Dienstleitung behaupten.

Denn der neu gegründete „Förderverein Rodgau GHD“ könnte Rodgaus Gesamtgewerbeverein werden, der die bestehenden Stadtteilgewerbevereine bündelt. „Wir bieten uns als Dachorganisation allen Interessierten an“, sagt der einstimmig gewählte Vorsitzende Gerhard Lederer (Mitinhaber „Culinara“ Jügesheim).

In der Kanzlei von Notar Roland Walden fand die Gründungsprotokollierung statt. Zum Gründungsvorstand gehören außer Lederer als stellvertretender Vorsitzender Heribert E. Schwab (Unternehmer), Kassiererin Heidi Leister (Steuerkanzlei), Schriftführerin Anke Walden (Juristin), Pressesprecher Armin Rohrer (Medienunternehmer) und die Beisitzer Dr. Robert Rankl (Unternehmensberater), Ilona Jäger (Chefin im „Culinara“ Jügesheim), Vesna Gabay („Kaminstube“) und Horst Dürr (Alarmtechnik). Mithin sind aus Dudenhofen vier Vertreter im Vorstand, aus Jügesheim drei und aus Nieder-Roden zwei. Der neue Verein möchte bis zum Jahresende 100 Mitglieder haben. Einer der bestehenden Stadtteilgewerbevereine wird sich Lederer zufolge auflösen und dem Förderverein beitreten.

In ihrem Briefkopf trägt die Gemeinschaft den Slogan: „Gemeinsam für Rodgau“. Exakt dies ist das Programm des neuen Vereins. „Wir möchten das Zusammenwirken von Gewerbe, Handel, Handwerk und Dienstleistung fördern. Und dies nicht nach Stadtteilen orientiert, sondern nach Berufsgruppen“, erläutert Lederer. „Wir verstehen uns als Zusammenschluss selbstständiger Unternehmer aus Handel, Handwerk, Industrie, Dienstleistungsgewerbe und freien Berufen.“ Gemeinsame Aktionen sollen die Kaufkraft der Kunden in Rodgau halten, den Wirtschaftsstandort Rodgau stärken und attraktiver machen, eine qualifizierte Fortbildung ermöglichen und moderne Kommunikations- und Vertriebswege erschließen. Gedacht ist an Großveranstaltungen wie Messen, Märkte, Ausstellungen. „Wir wollen das aber nicht als Konkurrenz zu bestehenden Aktivitäten verstehen. Im Gegenteil. Wir bieten hier Hilfe an. Wir wollen das nicht einfach bestimmen. Nur gemeinsam sind wir stark“, appelliert der Vorsitzende.

Der Gründungsvorstand ist nur für ein Jahr gewählt. Danach können die Mitglieder neu bestimmen.

Quelle: op-online.de

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