Genossen von Windkraft schwer beeindruckt

Rodgau - (bp) In einer Presseerklärung werben die Grünen nochmals für Windkrafträder in der Region. Während in Hessen im Jahr 2008 ganze 19 Windenergieanlagen neu aufgestellt worden seien, „waren es in Rheinland-Pfalz 43 und in Brandenburg sogar 219“.

Um die Windenergie- Diskussion in Rodgau /Seligenstadt zu versachlichen und um anschauliche Eindrücke hinzuzufügen, bieten die Kreisgrünen die Besichtigung einer Windkraftanlage an. Alle Interessierten, Skeptiker und Kritiker sind eingeladen zu dem Besuch.

Anmeldung per Mail (mal an: Mail@gruene-offenbach-land.de, oder per Fax an 06106/61521).

Treffpunkt ist am Mittwoch, 27. Mai, 16 Uhr am Parkplatz Lange Schneise an der Kreisquerverbindung zwischen Dudenhofen und Seligenstadt kurz vor der Autobahn. Dort bilden sich Fahrgemeinschaften zur Anlage Mainz-Ebersheim.

Unterdessen hat die SPD Rodgau-Nord eine solche Windkraftanlage in Freiensteinau im Vogelsberg bereits besucht. Mit dabei waren Bürgermeisterkandidat Jürgen Hoffmann sowie Sozialdemokraten aus anderen Rodgauer SPD-Ortsvereinen.

Sie wollten vor dem Hintergrund der Diskussion über die Planung von Windvorranggebieten vor Ort Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile von Windkraftanlagen aus eigener Anschauung kennen lernen. Freundlich empfangen wurden sie vom Gemeindevorstand Christel Hensel, vom Betreiber der Anlage, Michael Häußer und dem Anlagenwart Dirk Alt.

Wir haben gesehen, in welchem Maße die Windenergie hier bei uns in der Bundesrepublik eine saubere, effiziente und profitable Form der Energieerzeugung ist“, sagte Hoffmann. Das gelte dank der enormen technischen Fortschritte mittlerweile auch für weniger windige Regionen wie das Rhein-Main-Gebiet.

Die SPD Rodgau-Nord wird diese Erkenntnisse in die Diskussion darüber einfließen lassen, ob Windenergie auch für Rodgau ein Beitrag zur Energiewende sein könnte. Eine abschließende Meinungsbildung hierzu hat noch nicht stattgefunden.

Eines aber, so der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Kunert, sei schon jetzt klar: „Eine regelrechte Verteufelung der Windenergie, wie sie zumindest von Teilen der CDU auch in Rodgau betrieben wird, ist sachlich unbegründet.“

Quelle: op-online.de

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