Geschichtsverein plant Hessenabend

Weiskirchen ‐ Der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) Weiskirchen wird 25 Jahre alt. Sein rundes Jubiläum feiert der Verein am 17. April mit einem „Hessenabend“ im Bürgerhaus mit Musik, Gesang und hessischen Spezialitäten. Von Ekkehard Wolf

Der Jubiläumsausflug in die Siegfried- und Römerstadt Xanten am Niederrhein findet vom 30. April bis 1. Mai statt. Bereits am Samstag, 27. Februar, um 18 Uhr steht ein Gottesdienst in der katholischen Kirche auf dem Programm; am anschließendem Totengedenken in der Friedhofshalle wirkt der Musikverein mit.

Mit Ausstellungen und Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte hat sich der HGV Weiskirchen einen Namen gemacht. Die Sonderausstellungen im Heimatmuseum werden oft über Monate hinweg vorbereitet. Zuletzt waren dort Bilder und Dokumente unter dem Titel „Ein Dorf in der Nazizeit“ zu sehen. Als Nächstes will der Verein den Wandel vom Bauerndorf zum modernen Gemeinwesen darstellen: „Weiskirchen in den 50-er Jahren“. Zu den jüngsten Buchveröffentlichungen zählen „Mühlen an der mittleren Rodau“ und „Wildblüten in Rodgau“.

Mitgliederzahl auf 150 gewachsen

Neben der Dauerausstellung im Heimatmuseum „Altes Spritzenhaus“ betreut der HGV seit fünf Jahren auch eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Juden in Weiskirchen in der ehemaligen Synagoge an der Hauptstraße.

Seit der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins am 13. März 1985 im „Darmstädter Hof“ ist die Mitgliederzahl von 14 auf rund 150 gewachsen. An der Spitze steht nach wie vor Helmut Trageser, der bereits vor 25 Jahren zum Vorsitzenden gewählt wurde. Die größte Aufgabe des jungen Vereins war damals die Vorbereitung der 700-Jahr-Feier Weiskirchens im Jahr 1987. Das Buch „Geschichte und Geschichten“ wurde in Rodgau zu einem kleinen Bestseller.

Der HGV widmet sich auch weiterhin der Erforschung der Historie von Weiskirchen und Umgebung sowie der Erhaltung kultureller Güter, Denkmäler und Dokumente.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio/Gabie Hamann

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