Geschickte Reiter

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Auch als die Reiter einen klappernden Sack zogen, durfte das Pferd nicht scheuen.

Jügesheim (pep) - Viel Spaß hatten die 48 Teilnehmer der Reiterrallye des Jagd- und Reitvereins Jügesheim auf dem Westweiler.

Reiter aus den umliegenden Vereinen und Privatställen nutzten die Gelegenheit, sich mit ihrem Pferd bei schönem Wetter zuerst auf die 15 Kilometer lange Geländestrecke zu begeben und anschließend auf dem Springplatz beim Geschicklichkeitsparcours zu demonstrieren, wie gut sie mit ihrem Pferd umgehen können.

Fotostrecke der Reiterrally

Reiterrallye sorgt für viel Spaß

Auf dem Wald-Reitweg gab es zwar keine Hindernisse oder Sprünge, dennoch wurde von den Teams aus je zwei oder drei Personen einiges gefordert. Neben Stationen mit Fragen rund um den Pferdesport mussten auch markante Stellen im Gelände wiedererkannt und auf einer Karte markiert werden. Damit soll bei den überwiegend Freizeiteitern die wichtige Wahrnehmung der Umgebung geschult werden.

Geschicklichkeit und Zutrauen schulte diese Brücken-Übung. Foto: Petrat

Wissen mussten die Reiter unter anderem, dass im Straßenverkehr die Ampelzeichen auf für Reiter gelten. Gestartet wurde jeweils zeitlich versetzt, insgesamt gingen 23 Teams an den Start. Auch junge Teilnehmer ab zwölf Jahren waren dabei, natürlich in erfahrener Begleitung. Auch die Zeit für die Strecke im Wald mussten die Reiter gut abschätzen und das Tempo entsprechend einteilen. Brauchten sie länger als die vorgegebenen 90 Minuten, gab es Strafpunkte. Neben der Aufmerksamkeit ist für Reiter besonders wichtig, das Pferd auch in ungewöhnlichen Situationen unter Kontrolle zu haben.

Der Allroundwettbewerb bot hierfür ausreichend Gelegenheit. Jeweils ein Starter pro Mannschaft musste über eine Holzbrücke reiten, nasse Wäsche auf einer Wäscheleine aufhängen, Bälle aus einem Eimer fischen, einen Klappersack hinter sich herziehen und Slalom zwischen zwei Tonnen reiten. Hierbei konnte bereits ein großer mit Bällen gefüllter Eimer die Tiere irritieren, ebenso das Geräusch der nassen Wäschestücke, wenn sie von der Wäscheleine herunter gefallen sind, oder wenn der Reiter das Pferd aus Versehen mit dem Netz zum Bällefischen gekitzelt hat. Organisation und Gesamtleitung der Veranstaltung übernahm Karin Schwarbach, für den Breitensport überwachte Cornelia Schubert den Parcours.

Quelle: op-online.de

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