Größte Bildungsmesse der Region

Nieder-Roden (eh) ‐ Die Bildungsmesse der Stadt Rodgau stößt an ihre Grenzen: Mit 106 Ausstellern sind die Heinrich-Böll-Schule und die Sporthalle Wiesbadener Straße ausgebucht.

Die größte nichtkommerzielle Messe im Bereich Bildung und Ausbildung im Rhein-Main-Gebiet“, so Gerrit Kratz von der städtischen Jugendberufsförderung, findet am Samstag, 20. Februar, von 10 bis 16 Uhr statt. Die Ausstellung will Jugendlichen und Eltern eine Orientierung geben. Darüber hinaus erhofft sich Stadtrat Michael Schüßler eine positive Ausstrahlung für die Stadt Rodgau. Dass die ausstellenden Firmen miteinander ins Gespräch kämen, sei ein „willkommener Nebeneffekt“.

Auf 1 300 Quadratmetern ist die Hälfte der anerkannten Ausbildungsberufe vertreten. Die Ausstellerliste enthält 180 Berufe von A(ltenpflegefachkraft) bis Z(weiradmechaniker). An 61 Messeständen stellen Betriebe und Bildungsinstitute ihr Ausbildungsangebot vor. Eine Chance, erste Kontakte zu knüpfen: „Viele Jugendliche gehen mit vorbereiteten Bewerbungsmappen durch die Halle“, weiß Sozial- und Jugendamtsleiter Stefan Jaud. In einer Umfrage nach der Messe gaben Aussteller letztes Jahr an, sie erwarteten 58 Ausbildungsverträge als Folge der Bildungsmesse. An den Ständen habe es 708 „Erfolg versprechende Kontakte“ gegeben. Etwa die Hälfte der Anbieter beteiligte sich an der Umfrage.

Orientierung bieten

Neben Stammgästen wie Friedrich Henkel KG (Weiskirchen) und manroland AG (Mühlheim) sind 45 Aussteller erstmals dabei, unter ihnen so klangvolle Namen wie Lufthansa, Samson AG (Frankfurt), der Hessische Rundfunk und das Oberlandesgericht.

Das Spektrum der Bildungsmesse reicht vom Kindergarten über Schulen und Hochschulen bis zur beruflichen Weiterbildung. Doch nicht immer klappt der reibungslose Übergang zur nächsten Bildungsstufe. Deshalb gibt es auch Angebote für Pausen und Umbrüche auf dem Bildungsweg: Aupair- und Freiwilligendienste, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit, Stiftungsstipendien für Begabte und viele mehr.

Ein weiteres Wachstum der Bildungsmesse sei nicht beabsichtigt, kündigten die Organisatoren gestern vor der Presse an. Stadtrat Schüßler: „Wir wollen Orientierung bieten und die Besucher nicht durch schiere Masse erschlagen.“

Quelle: op-online.de

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