Großer Streifzug durch die Musikszene

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„Marie Wonder“ mit Percussion-Unterstützung von Rudi Hagenau (rechts) war eine von zehn Gruppen, die bei der „weichen Weihnacht“ auftraten.

Jügesheim - So großartige Musik passt einfach unter keinen Weihnachtsbaum. Deshalb ist die „weiche Weihnacht“ immer kurz nach Heiligabend eine lieb gewonnene Tradition in der Kulturinitiative „Open Stage“.

In diesem Jahr gab es noch mehr Abwechslung, noch bessere Unterhaltung und einen noch größeren Streifzug durch die Rodgauer Musiklandschaft. Gleich zehn verschiedene Acts standen zum musikalischen Jahresabschluss auf der Bühne, darunter besondere Musikprojekte und Formationen, die es so normalerweise überhaupt nicht gibt. „Wir machen heute Sachen, die wir alle sonst so nicht machen“, erklärten Alexander Keil und Max Konczewski von der Band „Marie Wonder“ bei ihrer Anmoderation. Auch sie standen später nochmal mit ihren Instrumenten auf der Bühne und bekamen Verstärkung durch das musikalische Urgestein Rudi Hagenau, der fleißig die Shaker-Banane schüttelte.

Mit dabei waren also die routinierten „alten Hasen“ ebenso wie der musikalische Nachwuchs. Gemeinsam sorgten sie für jede Menge Spaß beim Publikum. Auf die Ohren gab es außergewöhnlichen Sound mit etwas anderen Instrumenten, etwa mit der Ukulele oder dem Cajón. Dazu etwas Improvisation, jede Menge Rhythmusgefühl und unbändigen Spaß an der Musik, fertig war der gelungene Abend.

Den Anfang machte das „Projekt Christine“ mit interessanten Instrumentenkonstruktionen, einer Musikerin aus Berlin und einem gelungenen Bühnendebüt. Ob nun Jürgen Krämer, „Christian Sommer und Konsorten“, „Basement Riot“ oder das Duo „Logan Place“ mit Elchgeweih und Nikolausmütze, das Repertoire an Pop, Rock, Blues, Soul, Folk, Country, Reggae und Jazz war wieder einmal beeindruckend. Und am Ende kommt das Ganze noch einer guten Sache zugute: Die Einnahmen werden an die Kinderhilfe für syrische Kinder gespendet.

(pep)

Quelle: op-online.de

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