Großverein soll RSK Jügesheim heißen

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Aus der geplanten Fusion der TGM SV und der TGS Jügesheim soll die „Rodgauer Sport- und Kulturgemeinschaft Jügesheim“ entstehen.

Jügesheim (eh) ‐ Aus der geplanten Fusion der TGM SV und der TGS Jügesheim soll die „Rodgauer Sport- und Kulturgemeinschaft Jügesheim“ entstehen. Mitglieder beider Vereine haben sich in einer Abstimmung mehrheitlich für diesen Namen ausgesprochen, falls es zu einer Verschmelzung kommt.

Der Name berücksichtigt, dass beide Vereine sich dem Breitensport verschrieben haben und nicht auf eine einzelne Sportart beschränkt sind. Über den Sport hinaus leben beide Vereine auch Kultur, sei es durch Fastnacht, Musik, Tanz oder Theater.

Die TGS besteht zu einem Viertel aus Kulturabteilungen und stellt neben zwei Kulturpreisträgern und einem Jugendförderpreisträger sogar eine Kreiskulturpreisträgerin. Die TGM SV verfügt über eine international erfolgreiche Tanzsportabteilung, eine aktive Fastnachtsgruppe, einen Spielmannszug und ein Flötenorchester.

Der Sport steht an erster Stelle - in beiden Vereinen ebenso wie im gewählten Namen. Als größter Verein der Stadt soll die RSK den Namen Rodgau führen. Die Ortsbezeichnung Jügesheim steht für die historischen Wurzeln.

Die Namensteile „Gemeinde“ (TGM) und „Gesellschaft“ (TGS) hat die Namensfindungskommission zu dem Wort „Gemeinschaft“ verschmolzen. Das Wort symbolisiert die Herkunft beider Vereine, kündigt aber auch den Aufbruch zu neuen Ufern als ein gemeinsamer Verein an.

An zweiter Stelle in der Namenswahl landete der Vorschlag „Kultur- und Sportgemeinschaft Jügesheim“. Aber die höhere Bedeutung des Sports sowie der Sitz in der Stadt Rodgau wurde durch die Mitglieder stärker gewürdigt. Insgesamt haben sich zwei Drittel der Teilnehmer für eine Kombination von Sport und Kultur ausgesprochen.

Die hohe Wahlbeteiligung von rund 75 Prozent lässt nach Ansicht der Vorstände darauf schließen, wie sehr die Fusionsgespräche in beiden Vereinen akzeptiert werden. Die letzte Entscheidung liegt bei den Mitgliedern: Sie haben es in der Hand, der Verschmelzung zuzustimmen.

Beide Partner haben die erklärte Absicht, dass alle bestehenden Abteilungen, Gruppen und Interessensgemeinschaften erhalten bleiben und sich auch weiterhin entwickeln können. Dieser Wunsch wurde in den vergangenen Jahren mehrfach an die Vorstände herangetragen.

Quelle: op-online.de

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