Grünschnitt gehört in Kompostanlage

Rodgau - (bp) Die Gartensaison geht zu Ende. Verbunden ist das mit einem kräftigen Rückschnitt der langsam verblühenden Pracht. In einer Pressemitteilung bittet die Stadt, den Grünschnitt nicht einfach über den Gartenzaun zu werfen, sondern fachgerecht zu entsorgen.

Leider fänden sich „beim Spaziergang entlang der Rodau Pflanzabfälle jeglicher Art wie Grasschnitt, Laub, Äste und Obstreste aus angrenzenden Grundstücken“. „Grün auf grün“ sei offenbar die Devise. Mit dieser Begründung würden „munter die Pflanzabfälle auf meist fremde private oder öffentliche Grundstücke abgelagert“. Deren Besitzer müssten den Grünschnitt dann entsorgen. „Den betreffenden Personen“ sei offenbar „nicht klar, dass sie mit der illegalen Ablagerung von Abfällen auf öffentlichem Gelände eine Ordnungswidrigkeit begehen, die geahndet werden kann. Die illegale Ablagerung entlang der Rodau beziehungsweise im Überschwemmungsgebiet kann sogar zu einer Strafverfolgung durch die Umweltpolizei führen.“

Überdies werde das biologische Gleichgewicht beeinträchtigt. Die Grünabfälle vernichteten die darunter liegende Vegetation und führten zusätzlich zu einer ungewollten Überdüngung. Die Folge: Brennnesseln schießen ins Kraut. Und: „Nitrate und Phosphate gelangen auf diesem Wege direkt ins Fließgewässer und belasten es“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Stadt rät als Alternative zum Kompostplatz auf dem eigenen Grundstück. „Wer dafür keinen Platz hat oder das nicht möchte, kann bis zu einer Kofferraumladung pro Woche kostenlos zu den üblichen Öffnungszeiten in der Kompostierungsanlage abgeben.“

Quelle: op-online.de

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