Gute Laune im Zeltlager der KJG

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Jetzt nur nicht hinunterfallen: Gut gelaunte Teilnehmer des Jugendzeltlagers am Ufer der Orke in Medebach-Medelon.

Jügesheim () - Das Zeltlager in Medebach-Medelon der Katholische Junge Gemeinde Jügesheim endet morgen. Nach drei Wochen ziehen die Camper Bilanz.

„Das Schlafen im Zelt ist so richtig toll!“, „Wir haben eine gute Gemeinschaft abgegeben!“, „Einfach alles!“: Das sind drei vielleicht nicht repräsentative, aber typische Bewertungen, die Teilnehmer des Jugendlagers der KJG Jügesheim in Medebach-Medelon beim Gottesdienst an die improvisierte Pinnwand hefteten. Doch auch der schönste Sommerspaß ist einmal vorbei. Am Freitag endet für 32 Jugendliche und ihre Betreuer das Jugendzeltlager der KJG Jügesheim. Schon seit Tagen daheim sind die 44 Teilnehmer des Kinderlagers, die am 21. Juli traditionell den Anfang gemacht hatten.

Alles in allem hatte die KJG in diesen drei Wochen knapp 100 Kinder, Jugendliche, Betreuer und Küchenleute auf die Beine gebracht. Sogar zwei Amerikaner waren dabei. Die Eltern der Jungs waren Nieder-Röder, die in die USA ausgewandert waren. Und sie alle freuten sich über etwas, das den KJG’lern seit Jahren nicht mehr vergönnt war: schönes Wetter, einen so richtig stabilen Sommer. „Stabil, rischtisch stabil“ war denn auch der Schlachtruf dieser Tage.

Das Wetter spielte auch mit

Medebach-Medelon, genau an der Grenze von Rothaargebirge und Sauerland gelegen, ist laut Wetterstatistik einer der trockensten Orte in Nordrhein-Westfalen. Das begünstigte die vielfältigen Aktivitäten, die das Zeltlagerteam der Katholischen Jungen Gemeinde vorbereitet hatte. Wasser fiel nur selten vom Himmel; viel öfter diente es als Material für wilde Schlachten. Oder zum Spülen der Unmengen an Töpfen und Geschirr, die bei einer Freizeit eben anfallen.

Impressionen aus dem Camp

Eine gute Gemeinschaft

Einer der Höhepunkte war einmal mehr das „Hobbit“-Nachtgeländespiel. Sowohl fürs Kinder- als auch fürs Jugendlager reisten knapp 20 Freunde und Bekannte der Betreuer an, die als Fliegenpilze, Drachen, freche Früchtchen, Geier und Werwölfe ihre mal freundlichen, mal derben Späße im Wald trieben. Der Aufwand war mitunter enorm. Da wurde eine Seilbahn zwischen den Bäumen gebaut, und am Überflieger schwebte ein gar schauriger Waldgeist unsichtbar, aber dafür umso lauter über die Köpfe der jungen Waldläufer. Die lange Nacht endete mit einer Extraportion Schokolade aus dem Küchenzelt am Lagerfeuer.

Für Abwechslung war gesorgt

Das Programm war die bewährte Mischung aus Spielen auf dem Zeltplatz, Stadtrallye, Aktionstagen mit Klettern und Bogenschießen, Evergreens am Lagerfeuer und jener Portion Technik, auf die Kinder und Jugendliche auch beim Zelten nicht verzichten wollen: Filmabend und Discopartys, die den Wald rockten. Da sagten sich Fuchs und Hase halt etwas später „Gute Nacht!“

Immerhin: Das Smartphone war entweder gleich daheim geblieben – weil unerwünscht – oder schlummerte stumm geschaltet im Zelt.

Quelle: op-online.de

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