Buntes Kerbtreiben auf der Martin-Bihn-Straße / Die größte Theke Rodgaus im kleinsten Stadtteil

Hainhausen feiert auf der Gass’

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Das macht Spaß: Die Fahrgeschäfte sind auch heute in Betrieb.

Hainhausen (pep) - Die längste Theke Rodgaus und die zweite Kerb golfmeisterschaft zählten zu den Höhepunkten der Hainhäuser Kerb am Wochenende. Zwischen den Buden der Vereine auf der Martin-Bihn-Straße erwartete die Besucher noch eine Menge mehr.

Nach dem Bieranstich am Freitag durch Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Will Eichhorn und den IGEMO-Vorsitzenden Egon Laux, der in diesem Jahr auch den Kerbvadder machte, ging es richtig los. Beim Kerbgolf kamen Groß und Klein auf ihre Kosten. So einfach die Bahnen auch aussahen, umso humorvoller nahmen die Spieler ihre Ergebnisse hin. Zu gewinnen gab es neben einem leckeren Gänseessen auch wieder einen Golf-Schnupperkurs.

Fotos von der Kerb

Kerb in Hainhausen auf der Gass’

Die 60 Meter der von den Kerbburschen eigens konstruierten Riesen-Theke waren bereits im Vorfeld verkauft worden. Snacks, ein Freigetränk und den ganzen Abend netter Getränkeservice der Kerbmädels waren im Preis inbegriffen. Bürgermeister Hoffmann zollte den Kerbburschen Respekt für ihre Idee und die viele Arbeit mit der längsten Theke Rodgaus. Die Idee sei an Weihnachten in lockerer Runde entstanden, erinnert sich Thorsten Rudolf. Jeder konnte einen Meter der aufgebockten Tische kaufen. Der Erlös dieser Aktion und die gesamten Einnahmen der Kerbburschen gehen an die ambulante Jugend- und Familienhilfe in Jügesheim. „Eigentlich ist es schade, dass die Theke nur am Freitag steht“, findet Egon Laux. Auf- und Abbau hätten deutlich länger gedauert als die wenigen Stunden, in denen sie am Freitag im Mittelpunkt der Geselligkeit stand. „Aber der Aufwand hat sich gelohnt“, stimmt er auch der Meinung von Thorsten Rudolf zu, der kräftig mit angepackt hatte, „das wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt.“ Für die musikalische Unterhaltung auf der kleinen Bühne sorgte wieder einmal Günther Feltes.

Forelle, Aperol und Hugo

Am Samstag übernahmen die Vereine und Parteien mit Ständen die Bewirtung der Kerbbesucher. Die Buden und Fahrgeschäfte des Vergnügungsparks waren diesmal am anderen Ende der Martin-Bihn-Straße auf dem Platz der alten Feuerwehr aufgebaut. Dosenwerfen, Losekaufen, Entchen-Angeln, Süßigkeiten und ein Fahrgeschäft zogen die Kinder magisch an.

An der Drehorgel: Ludwig Kleinhenz darf auf der Kerb nicht fehlen.

„Die Forellen laufen gut, es sind fast keine mehr da“, freute sich Reinhard Seier am Samstag am Stand der SPD. Bei den Kollegen der CDU wurden Waffeln, Aperol und „Hugo“ gereicht. Auch dort war man mit dem regen Besuch der Kerb sehr zufrieden. „Hätte sich der Geschichts- und Kulturverein Hainhausen nicht bei der 900-Jahr-Feier gegründet, dann gäbe es das jetzt alles nicht“, zeigt sich Anja Turk von den ersten Ergebnissen der Grabung nach der Hainhäuser Wasserburg beeindruckt.

Gestern gab es für Leseratten einen Bücherflohmarkt der öffentlichen Bücherei im Pfarrsaal Sankt Rochus, Kerbcafé und für Kinder eine Stadtrallye, die die Jugendvertretung der Turngemeinde Hainhausen auf die Beine gestellt hatte.

Zum Abschluss öffnet heute noch einmal ein Kerbcafé vor der Sankt-Rochus-Kirche. Zum Frühschoppen trifft man sich bei der Turngemeinde Hainhausen und bei Udo Emge.

Quelle: op-online.de

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