Heilpflanzen am Wegesrand

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Unkraut ist ihre Leidenschaft. Kräuterpädagogin Morgane Bannöhr demonstrierte anschaulich eine Vielzahl von Kräutern, die für viele unscheinbar am Wegesrand, auf Wiesen, Feldern oder im Wald wachsen.

Dudenhofen ‐ Viele Unkräuter lindern - richtig dosiert - Beschwerden an Leib und Seele. Wir erkundeten mit den Kräuterpädagoginnen Morgane Bannöhr und Justina Fritzsche, zwei modernen Hexen, die Apotheke „Natur“. Von Astrid Spina

Einen Mistelzweig brauchte der Druide Miraculix für seinen Zaubertrank, der den Comichelden Asterix und seine Gallier unbesiegbar macht. Aber auch echte Hexen, Schamanen und Medizinmänner verwendeten Kräuter, um zu heilen. Sie alle wussten um die Heilkraft der Natur. Und darum, dass es nur im Einklang mit ihr gelingen würde, gesund zu sein. Um dieses alte, vielfach verschüttete Wissen wieder wecken, setzen sich quasi als „moderne Hexen“ bundesweit 2 000 Kräuterpädagogen dafür ein, die ursprüngliche Verbindung zwischen Mensch und Natur wiederherzustellen.

Auch für Kinder sehr interessant. Die Geschwister Kevin und Alisha lieben Pflanzen. „Am besten hat mir die Kamille gefallen“, sagte Alisha.

Schritt für Schritt Bannöhr und Fritzsche sie ihre wissbegierigen Zuhörer hinein in die „Schatzkammer Natur“. Und viele waren überrascht darüber, welche Fülle köstlicher und zudem sehr heilsamer Pflanzen bereits einen Schritt vom Wegesrand entfernt „herumstehen“. Sie sind für alle sichtbar, aber trotzdem für die meisten unbekannt. Kletten-Labkraut, Wiesen-Bärenklau, Rainfarn oder Bibernelle lauten einige ihrer Namen.
Manche sind dann schon bekannter, so wie die Kamille oder Schafgarbe, das Johanniskraut oder der Spitzwegerich. „Das, was wir als so genanntes Unkraut aus dem Garten schmeißen, sind Kräuter mit wertvollen Inhaltsstoffen“, sagte Justina Fritzsche.

Quelle: op-online.de

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