Großes Fest und Projektwoche zum 40. Geburtstag

Die besten Seiten der Böll-Schule

+
Was man aus den Bausteinen der Rodgauer Baustoffwerke alles machen kann! Im Projekt „Skulpturen“ ließen die Jugendlichen ihre Phantasie spielen.

Nieder-Roden - Einen Tag der Komplimente erlebte die Heinrich-Böll-Schule (HBS) zur Feier ihres 40-jährigen Bestehens.

Als „Schule für alle Kinder“ und „moderne Bildungseinrichtung mit einem pädagogisch stimmigen Gesamtkonzept“   bezeichnete zum Beispiel Schulamtsdirektorin Gabriele Seidel die HBS während der akademischen Feier. Komplimente nach Noten verteilte später die wohl außergewöhnlichste Schüler-Band von Hessen. Zum Auftritt sammelten sich mit Thomas Langer, Nik Huber, Jens Joneleit und anderen nicht nur Ehemalige HBS-Pennäler, sondern auch Musikergrößen der deutschen und internationalen Musikszene. Langer gilt als international renommierter Jazz-Gitarrist, Jens Joneleit ist ein bedeutender Komponist neuer Musik. Beide verbindet nicht nur der Kulturpreis der Stadt.

Spaß hatten diese Jungs im Projekt „Holzbearbeitung“.

„Wir spielen um Fünf“, teilte Steffen Hartmann Besuchern des Schulfests freudig aufgeregt mit. Auch der frühere Ortsvorsteher von Nieder-Roden gehörte zum erlesenen Kreis der Band „Chef Akkord“. „Wir haben uns spontan zusammengefunden, extra für die Feier unserer früheren Schule.“ Und was Kerstin Pfau (Sängerin der Rodgau Monotones), Thomas und Stephan Langer, Gitarrenbauer Nik Huber, Jens Joneleit, Helmut Wallner, Tom Schüler, Steffen Hartmann, Matthias Rüdiger und Ex-HBS-Lehrer Thomas Kuhn nach nur einer einzigen gemeinsamen Probe auf die Bühne brachten, konnte sich natürlich hören lassen: Soul-Klassiker der 70er und 80er Jahre gingen schnell in die Beine.

Musikalisch bereicherte das Fest auch die von Su Ferres geleitete Streichergruppe. Sie stand symbolisch für einen pädagogischen Schwerpunkt der Schule: Jedes Kind lernt dort ein Instrument, ob Gitarre, Schlagzeug, Klavier oder Trompete. Ziel dieses breiten Ansatzes ist die Bildung eines Orchesters. Aber der Erwerb von Wissen geht an der HBS viele Wege. Davon erhielten Besucher bei Vorstellung der 31 Arbeiten zur Projektwoche einen visuellen Eindruck. Wie Bildungsarbeit an ihrer Schule funktioniert, skizzierte Schulleiterin Andrea Haus während der akademischen Feier kurz in ihrer Ansprache. Das hörten unter den vielen Gästen auch ihre Vorgänger Josef Lach (ehemaliger Landrat des Kreises Offenbach) und Eva von Blanc.

Bilder vom Fest an der Heinrich-Böll-Schule

Heinrich-Böll-Schule feiert Geburtstag

Mit ihrem Rück- und Ausblick würdigte Haus die Arbeit des „qualifizierten und hoch motivierten Kollegiums“, der Eltern im Förderverein und letztlich auch der Schüler. Die HBS fördere die zunehmende Eigenverantwortung der Schüler und das individuelle Lernen. Lehrer würden dadurch immer mehr „zum Coach“. Zugleich seien sie Vorbild und Bezugsperson. Vertrauen zwischen Schülern und Lehrern sowie die Wertschätzung der Schüler hinsichtlich ihrer Leistungen und Fähigkeiten sei die Grundlage dieser Zusammenarbeit. Haus zeichnete ein Bild von Schule als Sozialisationsinstanz, die - neben dem Elternhaus - durch Chancengleichheit, soziale Integration und individuelles Lernen die Jugendlichen qualifiziere. Nach dem kurzen akademischen Teil ging das Fest locker über in das Ehemaligentreffen auf dem Schulhof und im Gebäude.

bp

Quelle: op-online.de

Kommentare