Hermann Jäger in der Kritik

Weiskirchen (eh) ‐ Ärger im Ortsbeirat Weiskirchen: Die CDU wirft Ortsvorsteher Hermann Jäger (CSG) einen Verstoß gegen die Geschäftsordnung vor. Entgegen der Regeln habe er keine Sitzung einberufen. Dies sei „anmaßende Arroganz“.

Die CDU-Gruppe im Ortsbeirat hatte eine Sondersitzung gefordert, nachdem Jäger die turnusgemäße Sitzung aus Mangel an Themen abgesagt hatte. Die Christdemokraten stellten gleichzeitig den Antrag, die Anlaufstelle Weiskirchen nicht zu schließen. Das Stadtparlament will die Außenbüros in den Stadtteilen ab 1. Juli aufgeben.

Annemarie Jonas (CDU) beruft sich auf Paragraph 6 der Geschäftsordnung: „Das vorsitzende Mitglied muss den Ortsbeirat spätestens zehn Tage nach Eingang des Antrages einberufen, wenn es ein Viertel der satzungsgemäßen Mitglieder (…) schriftlich verlangt (…).“ Ortsvorsteher Jäger teilte der Union jedoch mit, er werde ihren Antrag erst im Juni auf die Tagesordnung setzen.

„Es ist kein Grund, deswegen extra eine Sitzung einzuberufen“, bekräftigt Hermann Jäger gegenüber unserer Zeitung. Die CDU habe den Antragsschluss am 19. April versäumt, Annemarie Jonas habe ihm den Antrag erst fünf Tage später überreicht. Jäger: „Am 9. Juni ist die nächste Sitzung, das reicht noch.“ Zudem betreffe die Schließung der Anlaufstellen auch andere Stadtteile. Die Union ist sauer: Dem Ortsvorsteher stehe es nicht zu, die Tagesordnungspunkte zu bewerten.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare