Hindernis auf Schulweg beseitigt

Rollwald (eh) ‐ Einen Schildbürgerstreich in Sachen Verkehrssicherheit hat das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Frankfurt an der Landesstraße 3097 bei Rollwald beseitigt.

An der Fußgängerampel kann man nun ohne unnötige Hindernisse die Straße überqueren. Auf dem Weg zur Bushaltestelle mussten Schulkinder bisher abenteuerliche Umwege gehen: Eine Leitplanke, die eigentlich die Fußgänger vor den Autos schützen sollte, versperrte den direkten Zugang zur Haltestelle. Die gefährliche Folge: Die Kinder mussten auf der Fahrbahn oder auf dem Grünstreifen gehen, da an dieser Stelle kein Gehweg verläuft. Manche kletterten auch einfach über die Leitplanke - auch das war nicht gerade ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. Aber was sollten sie sonst tun? Ein Durchgang in der Leitplanke fehlte.

Jetzt wird die Leitplanke ersatzlos entfernt, wie der Magistrat berichtet. Dadurch entstehe für die Schulkinder ein begehbarer Weg, heißt es in einer Pressemitteilung: „Die Bushaltestelle ist besser erreichbar, ein Ausweichen auf die Fahrbahn nicht mehr erforderlich.“ Auf Anregung der Stadt hatte das Frankfurter Amt eine Sicherheitsprüfung vorgenommen. Das Ergebnis: Eine „passive Schutzeinrichtung“ (Leitplanke) sei nicht mehr notwendig.

Nach der Sanierung der L 3097 hat die Straßenbauverwaltung auch die Fußgängerampel zwischen Rollwald und der S-Bahn-Station modernisiert. Die Anlage wurde barrierefrei ausgestattet. Auch Sehbehinderte können die Ampel nun sicherer benutzen.

Spezielle Rillen im Bodenbelag signalisieren diesem speziellen Personenkreis: „Halt!“ Und wenn die Ampel für Fußgänger „Grün“ zeigt, ertönt zusätzlich ein Tonsignal.

Zur weiteren Absicherung des Schulwegs will die Stadt Rodgau ein Drängelgitter an die nordwestliche Fahrbahnseite setzen. Fahrradfahrer, die aus Rollwald kommen, sollen an der Fußgängerampel absteigen und ihr Fahrrad über die Straße schieben.

Quelle: op-online.de

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