Mit Hochdruck zum Feuerwehrhaus Süd

Rodgau - (eh) Für das Feuerwehrhaus Süd am Festplatz Nieder-Roden hat das Stadtparlament am Montag die ersten Weichen gestellt. In der kürzesten Sitzung seit mehr als zehn Jahren beschlossen die Stadtverordneten, einen Bebauungsplan aufzustellen und das Projekt für die Konjunkturprogramme von Bund und Land anzumelden.

Bereits am Nachmittag hatte der Magistrat Planungsaufträge in Höhe von 180 000 Euro vergeben.

In einer halben Stunde waren am Montag alle 14 Punkte der Tagesordnung abgehakt. So ungewöhnlich wie das Tempo war die Einigkeit quer über die Fraktionsgrenzen hinweg: Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Der Parkplatz an der Schwesternstraße in Jügesheim wird von elf auf fünf Stellplätze verkleinert, die Restfläche als Bauplatz verkauft.

Für das Familienzentrum am Alten Weg wird ein Bebauungsplan aufgestellt, allerdings unter dem Titel „Gemeinbedarfsfläche soziale Einrichtungen“. Dadurch ist die künftige Nutzung des Geländes noch nicht festgelegt.

Die Stadt verkauft das Grundstück Borsigstraße 56 an die Johanniter-Unfallhilfe, der seither gezahlte Erbbauzins wird angerechnet. Winno Sahm (Bündnis 90/Grüne) bezeichnete es als „bedauerlich“, dass die Stadtverwaltung versäumt habe, die volle Höhe der Erbpachtzahlungen einzufordern. So seien der Stadt rund 146 000 Euro entgangen. Dieser Betrag sei verjährt. Der Magistrat hatte in seiner Vorlage nur einen Zahlungsrückstand in Höhe von rund 58 000 Euro genannt.

Für Kleinkindgruppen werden die Kindertagesstätten Wismarer Straße und Schillerstraße umgebaut. Die Kosten sind in beiden Fällen höher als bisher geplant, zusammen rund 600 000 Euro.

Einstimmig beschloss das Stadtparlament auch eine Liste an Baumaßnahmen zum Konjunkturpaket II.

Quelle: op-online.de

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