Hohe Holzstapel brennen im Wald

Rollwald (eh) - In einem Waldstück nahe des Katharinenhofs sind gestern zwei hohe Stapel Brennholz in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr Rodgau-Süd und die hauptamtlichen Gerätewarte waren viereinhalb Stunden im Einsatz.

Über die Brandursache konnte die Polizei gestern noch nichts sagen. Gegen 5.50 Uhr hatte Jürgen Werlé vom Rollwaldhof die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen bis zu den Baumkronen. Eine geräumige Waldhütte und zwei über Eck gestellte Holzstapel standen in Flammen.

Nach Angaben des Eigentümers Jürgen Werlé handelte es sich um etwa 60 Raummeter Buchen- und Kiefernholz, die zum Trocknen aufgeschichtet waren. „Deswegen hat das auch so stark gebrannt, weil das Kiefernholz harzhaltig ist“, erklärt Werlé.

Etwa 45.000 Liter Wasser verbraucht

Nach einer Viertelstunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch über Stunden hin. Nach drei Stunden waren etwa 45.000 Liter Wasser verbraucht. Die Feuerwehr brachte das Wasser mit Tanklöschfahrzeugen aus Rollwald an die Einsatzstelle. Das Löschwasser wurde mit einem Netzmittel versetzt, damit es tiefer in das Holz eindringt.

Der hohe Wasserbedarf in Rollwald rief auch Mitarbeiter des Gruppenwasserwerks auf den Plan. Sie suchten nach dem Grund für den plötzlichen Druckabfall. Um das Rohrnetz zu entlasten, baute die Feuerwehr an einer anderen Stelle einen zweiten Hydranten auf. Nach einer ersten Schätzung der Polizei hat das Feuer mehrere tausend Euro Schaden angerichtet. Menschen wurden nicht verletzt.

Quelle: op-online.de

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