HSG Nieder-Roden investiert in die Zukunft

Mehr Sitzplätze in Halle

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Anhand von Plänen informierten sich Gäste über das Bauvorhaben. Von der Aktion sollen alle Abteilungen und alle 18 Mannschaften der HSG profitieren. Damit die Spielgemeinschaft eine Hausnummer im Handball in Südhessen bleibt.

Nieder-Roden - Die Handballspielgemeinschaft Nieder-Roden (HSG) investiert in die städtische Sporthalle an der Wiesbadener Straße und damit in die Zukunft.

Von 515.000 Euro Baukosten bleiben an der HSG dank starker Beteiligung von Stadt, Kreis Offenbach und Land Hessen etwa 90.000 Euro hängen. Die HSG baut in der Halle an der Wiesbadener Straße eine neue Zuschauertribüne. Statt 450 Sitzplätzen wird es dann 600 geben. Die alte Tribüne wird im Juni ausgebaut. „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch das Umfeld stimmen“, erläuterte Vorstandsmitglied Reinhard Pietschmann am Donnerstagabend vor etwa 60 Gästen während einer Info-Veranstaltung in der Halle. Alfred Rausch, Ehrenvorsitzender der TG Nieder-Roden, skizzierte die Ausgangslage. Die bisherige Sitztribüne ist zu klein – insbesondere bei Spitzenspielen der 1. Herrenmannschaft. Engpässe gibt es auch im Foyer. Überdies sind die Sanitäranlagen zu klein und total veraltet.

Die neue Tribüne hat zwei Sitzreihen mehr (dann acht) und rückt damit näher an die Auslinie am Spielfeldrand. Das Foyer erhält einen Anbau um zwei Räume. Einer davon dient dem Ausschank. Parallel dazu werden die WCs erweitert (einschließlich Behinderten WC) und gründlich saniert. Hinzu kommt die Erfüllung diverser Brandschutzauflagen.

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Das alles kostet etwa 515.000 Euro. Davon entfallen 180.000 Euro auf die Erweiterung des Foyers und der Funktionsräume, 135.000 Euro auf die neue Tribüne und 200.000 Euro auf die Toiletten und den Brandschutz. Den letzten Posten übernimmt komplett die Stadt Rodgau. Sie beteiligt sich außerdem (wie auch der Kreis Offenbach und das Land) über Förderprogramme an den weiteren Kosten. Trotzdem wird die HSG rund 90.000 Euro selbst aufbringen müssen. Reinhard Pietschmann erläuterte, dass es eine Bausteinaktion geben werde. Auch werde mit Sponsoren verhandelt – zum Beispiel bei der Namensvergabe für die Tribüne. Zudem hoffe der Verein auf großzügige Spenden. Und natürlich sei Eigenleistung gefragt. Die Finanzierung werde klappen. „Wir sind gut aufgestellt“, sagte Pietschmann zuversichtlich. Kopfzerbrechen bereite der HSG allein die Tatsache, dass die Baugenehmigung noch ausstehe. (bp)

Quelle: op-online.de

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