Hüttn-Gaudi auf dem Bauernhof

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Urige Gemütlichkeit war Trumpf im früheren Kartoffellager des Bauernhofs von Robert und Barbara Keller.

Hainhausen ‐ Eine zünftige Hüttn-Gaudi zur Weihnachtszeit gab es am Sonntag ausschließlich auf dem Weihnachtsmarkt in Hainhausen. Auf wärmenden Strohballen sitzend, genossen die Besucher im früheren Kartoffellager des Bauernhofs Keller die gute Stimmung. Von Bernhard Pelka

Derweil schoben sich draußen Massen durch die August-Neuhäusel-Straße. Nach den zurückliegenden Wochenenden mit viel Regen hatten die Rodgauer wohl nur darauf gewartet, bei idealem Glühweinwetter einen solchen Markt endlich einmal unbeschwert genießen zu können. Mit dem Andrang sehr zufrieden war der Pressesprecher des Veranstaltervereins GKH (Geschichts- und Kulturverein Hainhausen). „Wir sind seit neun Uhr beim Aufbauen“, sagte der sichtlich durchgefrorene Jochen Pommer abends. „Aber die Mühe hat sich gelohnt.

Mit 28 Ständen gab es zehn mehr als 2008. Sieben Programmpunkte unterhielten auf der Bühne neben dem Bäcker Schäfer. Spritzig und von entwaffnendem Witz geprägt waren zum Beispiel die „Szenen zur Weihnachtszeit“ der SKV-Theatergruppe.

Da konnten die Zuschauer etwa die modern-satirische Variante der Herbergssuche von Josef und Maria („Du weißt, es eilt, der Kaiserschnitt ist für 24. bestellt!“) erleben. Auch in Weiskirchen, „kurz vor Bethlehem“, fragte der künftige Papa per Handy nach einem Zimmer. Reichhaltig war das Angebot in der engen Budengasse. Lea Schuster, Marie-Louise und Laura Wörenkämper verkauften zu Gunsten der Selbsthilfegruppe „Mosaiksteine“, vom Kindergarten bis zum Gesangverein und den Kerbborsche machten alle mit. Und mittendrin beschenkte Nikolaus Ludwig Kleinhenz die Kinder und spielte Weihnachtliches auf der Drehorgel.

Quelle: op-online.de

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