Hunderte feiern ökumenische Waldweihnacht an der Gänsbrüh

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Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Schafes erlebten die Besucher der ökumenischen Waldweihnacht an Heiligabend.

Dicht gedrängt unter dem Dach der Waldfreizeitanlage Gänsbrüh hörten viele Kinder und Erwachsene die Erzählung „Rica und die Waldweihnacht“, die Pfarrer Ralf Weißenstein von der evangelischen und Carola Deubel von der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien im Wechsel vorgetragen haben. Das kleine Schaf Rica wohnt bei Anton, dem alten Hirten, und hat viele Freunde im Wald.

An Heiligabend haben Anton und Rica eine große Überraschung für die Tiere. Und als es dunkel wird und die Sterne am Himmel leuchten, erleben die Tiere ihre erste, wunderbare Waldweihnacht. Musikalisch untermalte der Posaunenchor der evangelischen Kirche die kleine Andacht. Passend zur Erzählung, die auch die Weihnachtsbotschaft enthielt, konnten die Kinder vor der Hütte mehrere Merinoschafe streicheln.

Dicht gedrängt unter dem Dach der Waldfreizeitanlage Gänsbrüh hörten viele Kinder und Erwachsene die Erzählung „Rica und die Waldweihnacht“.

Bei seiner letzten Waldweihnacht in Rodgau lobte Pfarrer Ralf Weißenstein die Arbeit von Klaus Hartmann aus dem Kirchenvorstand, der die Veranstaltung jedes Jahr organisiert. „Die Waldweihnacht ist für Menschen gedacht, die der Kirche nicht unbedingt so nahe stehen, aber denen Weihnachten dennoch etwas bedeutet und die nicht auf diese weihnachtliche Stimmung verzichten möchten“, erklärte Pfarrer Weißenstein den großen Andrang und die Idee zur Waldweihnacht an der Gänsbrüh. Die Kollekte ist für den Kinderschutzbund Rodgau bestimmt. Nach dem abschließenden Segen und dem Vaterunser zogen die Besucher wieder heimwärts. Viele nutzten die Gelegenheit noch für einen Spaziergang, bevor es zurück in die gute Stube zur Bescherung ging.

Quelle: op-online.de

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