Vögel bei der Brut

Hungrige Amseln im Nest halten ihre Eltern auf Trab

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Jungvögel aus nächster Nähe kann unser Leser Herbert Günther aus Jügesheim täglich beobachten.

Rodgau - Jungvögel aus nächster Nähe kann unser Leser Herbert Günther aus Jügesheim täglich beobachten. Ein Amselpaar zieht an einer Holzwand gerade fünf Junge groß. Die Eltern haben alle Flügel voll zu tun, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen.

Bei den Rotschwänzchen, die am Carport nisteten, ist die erste Nachwuchsgeneration bereits ausgeflogen. Herbert Günther weiß, dass sie zweimal brüten: „Sie haben schon wieder ein neues Nest gebaut. “ Der häufigste Vogel in hessischen Gärten bleibt aber der Haussperling oder Spatz, wie der Naturschutzbund (Nabu) nach der Beobachtungsaktion „Stunde der Gartenvögel“ berichtet. Auf den weiteren Plätzen folgen Amsel, Kohlmeise und Blaumeise. Landesweit meldeten mehr als 3 500 Vogelfreunde knapp 79.000 Vögel. Darunter waren deutlich mehr Mehl- und Rauchschwalben sowie Mauersegler als im Vorjahr. Rodgaus Nabu-Vorsitzender Josef Lach erklärt das mit dem guten Wetter am Beobachtungswochenende. Er warnt davor, aus den Zahlen eines Jahres voreilige Schlüsse zu ziehen: „Erst der langfristige Trend mehrerer Jahre zeigt, wie sich die Bestände der Vogelwelt wirklich entwickeln.“

Quelle: op-online.de

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