Imkern für die ganze Familie

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Noch ist die Natur nicht so weit, wie auf dieser Aufnahme vom Vorjahreskurs „Imker auf Probe“. Aber schon bald können die Nachwuchs-Imker bei Erhard Henz wieder an ihr zuckersüßes Werk gehen.

Rodgau/Rödermark ‐ Nach dem großen Erfolg vom Vorjahr geht die Werbeaktion des Imkervereins Maingau in die nächste Runde. „Familien-Imkern“ heißt das Projekt, mit dem die Bienenfreunde bei Bürgern aus unserer Region das Interesse für ihr Hobby wecken möchten. Von Bernhard Pelka

Das erste Treffen möglicher Neu-Imker ist am Samstag, 27. Februar, 15 Uhr, in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“ in Ober-Roden am alten Bahnhof. In der vergangenen Saison hatte der Verein mit seiner Aktion „Imker auf Probe“ 15 Teilnehmer gewinnen können. Alle blieben bis zum so genannten Abschleudern im Juli/August bei der Stange. Jeder baute sein eigenes Bienenvolk auf und erntete zehn bis 15 Kilogramm Honig. 13 Teilnehmer sind dem Verein, der zuletzt an Überalterung gelitten hatte, beigetreten und wollen weitermachen. Sie nehmen in der kommenden Saison an kostenlosen Seminaren des Deutschen Imkerbunds teil, um ihr Anfangswissen auszubauen.

Kontakt: Tel. 06106 644430 oder 0157 73164941, 06106 721004 und 0171 5281335.

„Wir haben mehr erreicht, als wir zu hoffen gewagt hatten“, freuen sich der Erste Vorsitzende Erhard Henz (Rembrücken) und sein Stellvertreter Günter Keim (Rodgau) über den schönen Erfolg. Samstags, sonntags und dienstags trafen sich die Nachwuchs-Imker aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen, um von den erfahrenen Vereinsmitgliedern zu lernen. Die Motive dazu waren ganz unterschiedlich. Manche wollten schlicht ihren eigenen Honig produzieren - ganz ohne Chemie, andere suchten einen Ruhepol und Rückzugsraum vom Alltagsstress.

„Es hat uns großen Spaß gemacht. Alle sind sehr locker an die Sache herangegangen. Neue Ideen sind an uns herangetragen worden. Es war ein Geben und Nehmen, eine Bereicherung für alle.“ Insbesondere ist Henz zufrieden, dass unter den neuen Mitgliedern sogar die Bereitschaft besteht, im Verein Verantwortung zu tragen und Aufgaben zu übernehmen.

Positiv überrascht hat den Vorsitzenden auch die Hilfsbereitschaft der Kommunen, als es darum ging, Standorte für die neuen Bienenvölker bereitzustellen. „Das hat vollkommen unbürokratisch geklappt. Das war nicht immer so.“ Ermutigt vom Erfolg des vergangenen Jahres, folgt nun die Neuauflage unter dem Motto „Familien-Imkern“. „Wir haben festgestellt, dass viele Teilnehmer ihre Familie, Freunde und Bekannte zu den Treffen mitgebracht haben. Diesem Wunsch wollen wir noch mehr Rechnung tragen“, erläutern Keim und Henz das aktuelle Konzept.

Quelle: op-online.de

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