Individuelles Lernen als Chance zum Erfolg

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Tänzerisch haben es die Abgänger der HBS voll drauf. Beim Abschlussball bewiesen sie mit einem orientalischen Tanz und einer Michael´-Jackson-Choreografie Eleganz und Ausdruckskraft.

Nieder-Roden (eh/pul) - Beim Abschlussball der Heinrich-Böll-Schule (HBS) ließen es die 121 Schulabgänger noch einmal so richtig krachen. Bereits am Mittag bekamen die Jugendlichen ihre Zeugnisse überreicht.

An Einfallsreichtum mangelte es den Abgängern nicht. Schon zu Beginn des Abends zogen sie in Lederhosen und bayerischer Kluft in das Bürgerhaus ein. Im Lauf des Abends kürten sie „Mister“ und „Mistress HBS“. Bevor die Juroren Maria Resch und Zahid Rustamzada die Häupter krönten, standen ausgefallene Aufgaben wie Lieder zu gurgeln auf dem Programm.

Einfacher hatte es da das Kollegium. Bewertet nach Freundlichkeit, Auftreten, Humor und Lockerheit, stehen Ännylor Heckwolf, Nina Ackermann und Britta Stehle in der Gunst der Schüler ganz oben. Bei den männlichen Lehrern hatten Okan Sönmez, Klaus Schmid und Ludger Schmelz die Nase vorn.

Von den 121 Schulabgängern hat jeder Vierte (31) die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe in die Tasche, 53 Absolventen haben den Realschulabschluss geschafft. 32 Schüler verlassen die integrierte Gesamtschule mit bestandener Hauptschulprüfung, fünf ohne Abschluss.

Die Abgänger aus den 10. Klassen sind der erste Schülerjahrgang, in dem die HBS verstärkt auf „individuelles Lernen“ baute. Als einzige weiterführende Schule in Rodgau setzt die integrierte Gesamtschule die Arbeit mit „Wochenplänen“ fort, die in den meisten Grundschulen üblich ist. „Wir wollten Euch unterrichten und nicht nur Fächer“, rief Schulleiterin Andrea Haus den Absolventen zu. Neben dem Fachwissen sei es wichtig, das Lernen zu lernen und sich im Team etwas zu erarbeiten. Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Verantwortung und Ausdauer seien auch im Beruf gefragt.

Den Mut und die Zuversicht, sich immer auf Neues einzulassen, gab die Schulleiterin den Heranwachsenden als Wunsch auf ihren Weg: „Und ich wünsche euch liebevolle Menschen, die euch begleiten und stützen, wenn ihr einmal straucheln solltet.“

Zwölf Absolventen ehrte Okan Sönmez im Namen des Schulfördervereins für sozialen Einsatz und herausragende Leistungen: Denise Idler, Maria Ngo, Ramona Resch, Viviane Resch, Lina Koppert, Yasmin Lankes, Max Kühnle, Duyen Ha (bester Realschulabschluss mit Durchschnitt 1,7), Eugen Demcenko (bester Hauptschulabschluss), Katharina Keller (bestes Zeugnis für gymnasiale Oberstufe mit 1,67), Damian Morlewski und Louisa Zinnenlauf.

Quelle: op-online.de

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