Info-Abend zur Abfallsatzung

Rodgau  ‐ Wer Fragen zur neuen Müllgebührensatzung hat, ist bei der städtischen Informationsveranstaltung am Mittwoch, 15. Dezember, 19 Uhr, im Bürgerhaus Dudenhofen genau richtig. Von Bernhard Pelka

Experten erläutern dabei Details der neuen Abfallwirtschaft. Was kostet mich die Müllabfuhr in Zukunft? Welche Tonnengrößen werden angeboten? Wie hoch ist die Zahl der Mindestleerungen? Das sind Fragen, die an diesem Abend sicher zur Sprache kommen. Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD), die Leiterin der Steuerabteilung, Sabine Kretschmer, und Stefan Gries vom Beratungsbüro Schüllermann stehen zu Diskussionen bereit.

Fragen werden unter städtischer Hotline beantwortet

Alle Bürger sind eingeladen. Wer jetzt schon Fragen zum neuen System hat, ruft einfach die städtische Hotline an unter Telefon 06106-6931212. Vier städtische Mitarbeiter kümmern sich unter dieser Nummer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr um die Anliegen der Anrufer. Das Personal wurde eigens für diese Aufgabe geschult. „Wir nehmen nicht für uns in Anspruch, alles bereits am Telefon beantworten zu können. Wir garantieren aber, dass alles, was nicht sofort geklärt werden kann, dann später vom Innendienst zuverlässig erledigt wird“, versicherte Bürgermeister Hoffmann gestern vor der Presse.

Wer mehr Leerungen als zehn möchte, muss einen Zuschlag zahlen

Die Stadtverordnetenversammlung hatte am vergangenen Montag die neue Satzung und damit höhere Abfallgebühren ab 1. Januar 2011 mit den 23 Stimmen der Kooperation bei 20 Gegenstimmen (CDU, Deutsche Liste) beschlossen. In der Grund- und Mindestgebühr sind künftig zehn Leerungen der Restmülltonnen enthalten. Es gibt aber auch Staffelungen nach unten - was bundesweit einmalig ist. Wer indes mehr Leerungen als zehn möchte, muss einen Zuschlag zahlen. Auch Gewerbebetriebe müssen die städtische Müllabfuhr jetzt nutzen. Bisher waren hierbei auch Privatunternehmen im Geschäft.

Hoffmann zerstreute vor der Presse die Vorstellung, dass eine extra gegründete Müllpolizei künftig kontrollieren werde, wer zu viel Müll in seine Tonne stopft, um Leerungen zu sparen. Die Abfuhrunternehmen würden dies sowieso kontrollieren. „Außerdem kennen sie kritische Fälle aus Erfahrung.“

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare