Ein Jahr länger Zeit zum Lernen

Jügesheim (eh) ‐ Es ist amtlich: Die Georg-Büchner-Schule kehrt im Gymnasialzweig zu „G 9“ zurück. Diese Entscheidung hat das Staatliche Schulamt am Dienstag bekannt gegeben. Die Behörde folgte den Argumenten der Schulkonferenz. Für Schüler und Eltern endet damit eine Phase der Ungewissheit.

Ab Herbst haben neue Schüler im Jügesheimer Gymnasialzweig ein Jahr mehr Zeit zum Lernen und zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Für die Gymnasiasten, die bereits jetzt an der GBS sind, ändert sich nichts. Sie bleiben in „G 8“ und wechseln bereits nach der 9. Klasse in die Oberstufe.

Die Schulkonferenz als oberstes Organ der Schule hatte bereits im Dezember die Rückkehr zu „G 9“ beschlossen. Der Schulelternbeirat hatte diesem Beschluss jedoch am Donnerstag letzter Woche widersprochen. Deshalb hat nun das Staatliche Schulamt entschieden.

Schulleiter Winfried Döring kündigte in einer Pressemitteilung konzeptionelle Veränderungen im Gymnasialzweig an. Neben einer anspruchsvollen Ausbildung sollen die Schüler ihren musischen, sozialen und sportlichen Interessen nachgehen können. Die Haupt- und Realschüler in den 5. Klassen werden laut Döring bereits nach einem neuen Konzept unterrichtet.

Eltern von Viertklässlern können nun in Rodgau unter drei Bildungsgängen wählen, die in Richtung Abitur führen: „G 8“ in der Geschwister-Scholl-Schule, „G 9“ in der Georg-Büchner-Schule und integrierte Gesamtschule in der Heinrich-Böll-Schule.

Quelle: op-online.de

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