Jahrzehnte Treue zu Kolping

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Anerkennung und Respekt sprach die Kolpingsfamilie um den Vorsitzenden Herbert Massoth (rechts) Mitgliedern aus, die seit Jahrzehnten die Treue halten: Günter Simon, Günter Fey und Gerd Heindel (jeweils 50 Jahre), Margret Heindel (25 Jahre), in der Mitte Diakon Sahm, Angelika und Helmut Winter (25 Jahre), Walter Scheu (60 Jahre) sowie Heinz Mahr (40 Jahre).

Jügesheim (pul) - Beim 58. Stiftungsfest der Kolpingsfamilie standen Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Mit dem am Samstag geweihten Diakon Martin Sahm war ein Jügesheimer Ehrengast zugegen. Vor 60 Jahren stellte die Frankfurter Kolping Walter Scheu die Mitgliedsurkunde aus.

Als ihn die Liebe nach Jügesheim zog, füllte er 15 Jahre das Amt eines Vorstandsmitgliedes aus, auch lange Jahre als 2. Vorsitzender. „Die Kolping bedeutet mir viel in Bezug auf Familie, Glaube und das Gesellschaftliche“, so der Jubilar.

In Abwesenheit beglückwünschte der Vorstand auch Norbert Döbert (50 Jahre), Kurt Otto und Norbert Sattler (40 Jahre), Martina Zöller, Patrik Deckert, Bernd Grimm, Thomas Raab, Peter Schuck und Burkhard Prumbs für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft.

Bereits am frühen Morgen zelebrierte der tags zuvor geweihte Diakon Martin Sahm den Gottesdienst in St. Nikolaus. Hierzu waren sogar Gläubige aus anderen Stadtteilen gekommen. Diakon Sahm las aus dem Evangelium des Johannes und nahm eine Portion Humor mit in seine Predigt. „Oh Mann, der Petrus hat eine lange Leitung“, bezog sich der Diakon auf den „Menschenfischer“, der sich kurz nach Christi Auferstehung wieder seiner Arbeit zuwendete, anstatt als Fels der zu gründenden Kirche in der Welt zu missionieren. Für Martin Sahm war der emotionalste Moment bei seiner Weihe im Hohen Dom zu Mainz, der Anblick all der Menschen, die ihn und drei weitere Aspiranten auf ihrem neuen Weg begleiteten. Der Dom war gut besucht, mit Priestern, Diakonen und auch 40 Gästen aus Jügesheim.

„Ich brauche noch einige Tage, bis das durchgesickert ist“, so der Jügesheimer. Ab August warten Beerdigungen, Taufen, Trauungen und Gottesdienste auf ihn in seiner neuen Gemeinde Heidesheim.

Ebenfalls am Samstag gab es bei Kolping dann noch großes Theater. Die Familie präsentierte vor etwa 130 Besuchern im Haus der Begegnung das Stück „Angelino oder Engel fallen weich“, eine Boulevardkomödie in zwei Akten von Reiner Woop. Das „Atelier-Theater Obertshausen hatte das Stück an die örtlichen Gegebenheiten in Jügesheim angepasst und selbst für Technik und Aufbau gesorgt.

Sympathische Schauspieler, schön gezeichnete Figuren, ein liebevolles Bühnenbild sowie eine genau abgestimmte Technik mit tollen Effekten zeichneten das Stück aus. Die in der Pause gereichten Getränke und Snacks waren im Eintrittpreis inbegriffen. Ein schöner Abend und ein gro0ßes Wochenende für die Kolpingfamilie gingen viel zu schnell zu Ende.

Quelle: op-online.de

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